Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
256
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Ew. Wohlgebor, nicht etwa denken, ich sei der Urheber dieserFalschheit, wenn Sie es anders hören, so muß ich sagen, daßich ganz unrichtig berichtet worden bin. Er hat zwischen 40und SV, wie ich zuverlässig weiß; ich habe jetzt S9. Sieschwänzen aber brav; sie haben vermutblich geglaubt, ich könnteLeute denken machen, die nicht denken wollen.

Die Beobachtung mit den Melonen hat mich sehr gefreut.Am Ende ist man genölhigt, Alles, was uns unsere Bätergelehrt haben, von neuem zu prüfen. Ich finde täglich Ursa-chen, die mich in dieser Meinung bestärken. Die Menschen zie-hen gar zu gern allgemeine Sätze aus ein paar Erfahrungen.

Wenn Ew. Wohlgebor, das Göttingische Wochenblatt lesen,so werden Sie im nächsten Stück eine Abhandlung von mirfinden. Ich habe mich nämlich genöthigt gesehen, wegen mei-nes Blitzableiters dem Publica Rechenschaft zu geben.

Ich habe aber doch den Aufsatz so eingerichtet, daß diealten Weiber nur einen Theil davon auf sich ziehen können.

30.

Güttingen, den ZZsten Novbr. 178V.

aben Ew. Wohlgebor, wohl schon die Korrespondenz zwischendem Herrn von Münster und dem Fürsten von Hoheitlich gele-sen? Es ist der Mühe Werth sie zu lesen. Ich habe nicht ge-glaubt, daß in ganz Westphalen, außer Moser, ein Mann wieder so schreiben könnte; das Französische ist überdies auch sehrgut. So Etwas müßte gedruckt werden, um den kleinen Für-sten zu zeigen, was sie sind. Sie sollte auch, wie man sagt,gedruckt werden. Ich hatte sie noch im Mspt. Ich halte die