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2 (1867)
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Göttingen, dm 22. Mai 1780.

^ch habe heute ein so erstaunliches Kopfweh, daß ich michfast zu Allem unfähig finde, und will sehr froh sein, wennnichts Schlimmeres dahinter steckt. Kw. Woblgeb. werden mirdaher gutigst verzeihen, wenn ich mich heute sehr kurz fasse.

Die übersandten Medaillen habe ich noch in der Stunde,da sie angekommen sind, dem Hrn. Prof. Büttner übersandt,und er Hai mir eine baldige Interpretation versprochen.

Einliegenden Brief, wollte ich Ew. Wohlgeb. gehorsamstgebeten haben, doch nach London zu befördern. Er rührt vonsehr rechtschaffenen Leuten her. Der Mann, an den er gerich-tet, hat in Gibraltar das Bein im Dienst zerbrochen undwünscht sehnlich von seiner Frau zu hören, ich habe ihr diesesAlmosen nicht versagen können. Sollte es nicht gut angehen,so will ich ihn an Hrn. v. Hinüber schicken, an den ich näch-stens schreiben muß. Dieser Mann hat mir eines Engländerswegen sehr Höstich und fast schmeichelnd zugeschrieben.

Vor Mittwoch wird der Conductor nicht fertig. Es ar-beiten 6 Paar Hände daran, aber leider nur ein Kopf, derjene nicht Alle gut commandiren kann.

Vorgestern hat Hr. Eonsist. R. Walch einen bösen Fall ge-than, es hat aber doch keine Gefahr.

In Leipzig glaubt man, das Hannöversche würde vonKaiserlichen besetzt. Da behüte uns der Himmel vor. ImFall unsere Truppen marschiren sollten, so möchte ich mich dochlieber unter die Flügel des einfache», als des doppelten Adlersrctiriren.