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2 (1867)
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18.

Göttingen, den 27. August 1778.

(gestern war ich mit dem Drachen auf der Masch; der Windwar heftig und der Drachen über 1VVV, wo nicht llllv Fußhoch; er schien sich in den Wolken zu verlieren. Der Windfeucht und daher die Elektricität schwach. Allein der Tag istmerkwürdig wegen einer seltsamen Wendung, die die ganzeAffaire nahm. Beim ersten Anziehen, da der Drache mit Ge-walt nach einem Pfosten hingeschleppt wurde, wickelt ein Pur-sche den Drath um die Hand, und das vielleicht etwas unge-schickt, so daß, als der Drache etwa eine halbe Stunde obenwar, der Drath durch einen Windstoß abbrach, ganz nahe beiuns. Der Drache also flog fort unter den seltsamsten Wendun-gen, und zwar nach der Stadt zu und fiel in der Stadt nieder.Dieses konnten wir deutlich sehen. Ein großer Theil des Dratbswirrde auf der Masch gefunden und lag über den Stadtgrabenund die Bäume auf dem Wall in die Stadt hinein. Ich warin nicht geringer Verlegenheit wegen des Schadens und Schre-ckens, den der Drache selbst möchte verursacht haben, wenn ergerade auf ein Fenster geflogen wäre. In einer halben Stundehatte ich Nachricht und zwar, daß er sich auf des reichen Gum-prcchts Hause niedergelassen hätte; er lag da neben dem Schorn-steine, und unten standen über 2lll> Jungen und Putschen,und Alles rief: des Profess. Lichtenbergs Drache.Höchst sonderbar war allerdings hierbei, daß, wenn er nocheinen Schwung von II Schritten genommen hätte, welches füreinen Drachen von solcher Größe so viel ist, als für mich eineein pas krise, so wäre er gerade in meine Fenster geflogen.Weil nun Gumprecht an der Seite des Dachs gar keine Dach-