Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

230

ßen werde, als die anderen 200. Ich traue meiner Gesundheitjetzt gar nicht und habe überhaupt sehr viel von meiner Mun-terkeit verloren. Gestern babe ich indessen doch den Hainbergmit meinen drei Söhnen') bestiegen und ein paar Stundenmit ihnen gekegelt. Vielleicht kommt's wieder, wo nicht, so istwohl kein besserer Platz für mich, als der Göttingische Kirchhofoder der Berlinische oder der Londonsche. Bielleicht thäle esauch die Londonsche Luft.

Hrn. Kriegssecretair Ramberg würde ich sehr verbundensein, wenn er mir zu einigen Pfunden sehr gutem Gypsmehlverhelfen könnte; ich habe versucht, einige Abgüsse von meinemKönig und Königin zu machen, der hiesige Gyps aber ist ab-scheulich; es ist sogar Bleiglanz und etwas vom besten Kry-stallsand darin.

Wenn Ew. Wohlgebor, mit Sämereien von Blumen ver-sehen sein sollten, so wollte ich gehorsamst um Erwas bitten;der Student, der sich duellirt hat, heißt v. Parkul und ist vonder Familie des berühmten Unglücklichen dieses Namens. Derhessische Officier, Hr. von Münchbausen, schoß zuerst und ver-wundete Hr. v. P. etwas am Dickbein, der, als Hr. v. M.sagte, er habe Satisfacrion, seine Pistole sehr großmürhig indie Luft feuerte. Hr. v. P. ist wieder hier und Hr. v. M. inCassel.

ki.

Göttingen, den 12tcn August 1776.Aer Sand von Rimini ist mir wohl bekannt, ^-mus l>I-m-

"> drei englischen Zöglingen.