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ton erhebt oder ihn gar widerlege. Newtons Darstellungund Erklärung des Phänomens ist die allgemeine Basis, aufdie nun das Besondere nach und nach aufgetragen werden muß.Newton hat das große Problem bloß statisch betrachtet, undHerr Hube betrachtet es zugleich hydraulisch. Das hat aberauch schon wirklich Euler in seiner Preisschrift gethan. New-tons Theorie ist, so zu sagen, mehr geeignet für eine, ruhendeWasserkugel, um die sich der Mond dreht, als für eine diesich selbst mit großer Schnelligkeit um ihre Are dreht. Die inder letztern entstehende Schwungkraft des Wassers macht, daßman jeden Tropfen als einen kleinen Planeten (Trabanten)ansehen muß, der sich in 24 Stunden um jdie Erde dreht undnun von Sonne und Mond in seiner Bahn gestört wird. Da-durch entsteht das, was bei dem Monde, als einen Theil un-serer Erde angesehen, in Rücksicht auf die Sonne allein ge-schieht und was gewöhnlich die Variation genannt wird.Newton bekümmerte sich bloß um das statische <)u!cl, aber nichtum das f)uomoüo in Rücksicht auf das Detail derAusführung. Es war ihm genug, erklärt zu haben, daßEtwas geschehen müsse, unter was für Zufälligkeiten, das ließer unerörtert. Wenn sich das Wasser unter dem Monde auf-häufen soll, so kann dieses nicht geschehen, ohne daß an man-chen Küsten größere Aufhäufungen geschehen, die da gar nichtstattfinden, wo das Wasser eigentlich hin will. Um über diewahren Höhen der Fluthen urtheilen zu können, müßte mandie Formen des festen Landes nicht allein, sondern auch denBoden des Meeres kennen; die Form des Gefäßes. Daß dasWasser in den großen Weltmeeren niedriger steht, als in man-chen Gegenden bei uns, oder überhaupt weit vom Äquator ab,rührt eben daher, weil es hier freier ist. Jedes Gedränge nach