Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
178
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Der eine Hohlspiegel, den Ew. Wohlgebor, dabei findenwerden, that anfangs vortreffliche Dienste. Er ist in Frank-furt von einem berühmten Reverberenmacher versilbert worden.

Ich sage Ew. Wohlgebvr. nochmals gehorsamsten Dankfür die Geduld, die Sie mit einem so bösen Bezahler gehabtbaben, kann aber denn doch nicht unterlassen, gehorsamst andas Versprechen zu erinnern, das Sie mir gütigst gethan ha-ben, mir einmal eine Datcrns maZiea besorgen zu lassen. Daßich alle Auslagen stehe, versteht sich von selbst.

Haben Sie wohl ein Heft Hogarthischer Kupferstiche erhal-ten, das ich Ihnen geschickt habe? Nehmen Sie es doch janicht übel auf und beurtheilen es nicht zu strenge. Es sind jakeine eigentlichen Kunstwerke. Mit Werken jener Art lassen sichsolche Einfälle so wenig vergleichen und nach ihnen richten alsHudibras nach dem Virgil.

Noch immer kein Friede! Was wird das werden? Fastwird einem bange, zumal wenn man seine Begriffe von derSache nicht nach den Zeitungen, sondern nach Briefen vonder Stelle formirl. Das französische Militair wird überall ver-achter, nur von den sehr braven Leuten nicht, die ihnen gegen-überstehen , und das ist recht. Würden sie auch von unfernGeneralen verachtet, so wären wir verloren. Mann gegenMann mit den unsrigen verglichen ist es wahres Lumpenvolk,aber die Menge, nicht bloß im Raum auf einmal, sondern auchin der Zeit hinter einander. Mir fällt immer die Geschichtevon dem Elcphantcn ein, keine Fabel, sondern sie steht in ei-nem der letzten Bände der Phtlos. Transaktion. Ein Elephanrgerieth in ein Feld Ameisen, von den berühmten hungrigenBestien. Sie fielen ihn muthig an und überzogen seinen gan-zen Körper und krochen ihm in den Rüffel. Er mag ihrer viel-