Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
52
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wurde alsdann Nichts mehr bestellen dürfen, und so würdedenn gar das Commerzwesen auch durch Freundschaft gestört.Ich dächte, wir hätten genug an der Störung desselben durchdie Feinde. Willst Du mir einmal Etwas schenken, so muß esfreiwillig sein, und wenn ich Deiner Freiwilligkeit durch Bittenbefehlen darf, so bitte ich einmal um ein paar Duhend besteBirnen und Weintrauben oder mürbe Wecken u. s. w.

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Göltingen, dm 22. Deccmb. 1784.

I?u» das Jabr Christi 17l)4 soll doch wahrlich nicht hingehenohne Brief an Dich. Was magst Du von mir gedacht haben!Wie froh werde ich sein, wenn ich höre, daß Deine Gesinnun-gen gegen mich eben so unwandelbar geblieben sind, als dieineinigen gegen Dich. Du glaubst nicht, wie ungern ich andas Schreiben gehe, meine ganze Correspondenz liegt größten-theils und das meiner Nervenzufälle wegen, die mich zwar amLesen wenig hindern, aber am Schreiben außerordentlich, undfinden sich dann einmal einige gute Augenblicke, so sind alleHände voll zu thun, um den Topf kochend zu erhalten. Ichboffe, mein lieber Vetter, Du wirst mir vergeben. Laß es mitder Correspondenz gehen wie es geht, meine Liebe gegen Dichbleibt unverändert. Die mürben Wecken haben mir herr-lich geschmeckt, und einige Tage, da ich alle Morgen und Nach-mittage Einen zum Kaffee verzehrte, ging es recht gut. Dieseswunderte mich, da ich sonst dergleichen Backwerk nicht gut ver-trage. Ich sing daher schon an zu glauben, mein Magen habeeinen Respecl gegen Landsleute, die er sonst gebornen Göt-