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Güttingen, den 2. Februar 179Z.
Al^einen verbindlichste!! Dan? für den schönen Nddreßkalender.Er hat mir in Wahrheit sehr sehr viel Vergnügen gemacht.Ich lese die Besetzungen der bekannten Ämter sLaüIages) bisauf die Mädchenschulmeisteradjuncros, vorliotenus durch, undmein Herz erhebt sich, wenn ich zuweilen einen Dutzbruderdarunter erblicke. Hatte ich so viel Vermögen, als Manchermemes Gleichen Schulden hat, so ließe ich einmal eine Jnvi-tation im Ristrerto an alle ergehen und lüde sie auf die Psingst-serien nach Göttingen em; was das für eine Seligkeit seinmüßte! zumal wenn Jeder seine Reichsinsignien mitbringenmüßte, Educationsbesen, Leisten, Hobel, Schurzfell, Darm-städtische Liturgie, Choralbuch, Kurzgewehr, Rhabarber, dieKlystiersprütze nicht zu vergessen rc.
Um ein Haar, wie man zu sagen pflegt, hätte ich dieses-mal mein jährliches Geschenk nicht machen können. Der Ta-schenkalender ist diesesmal so rein auf abgegangen, daß gegen-wärtige wirklich von Hannover haben zurückgefordert werdenmüssen. Ich war in großer Verlegenheit. Dieterich hätte nochaus 6l?v verkaufen können. Es kann sein, daß er auf derOstermcsse wieder welche zurückkriegt. Aber jetzt waren keinemehr da. Dieses machte Aufschub, und dann schrieb mir meinBruder, er wisse nicht, wo Du wärest, und ich wartete auf Nach-richt. Hier sind sie also. Ein Pärchen davon habe die GüteDeiner Frau Gemahlin nebst einer herzlichen Empfehlung zuüberreichen.
Es vergeht kein Tag, daß ich nicht an die Lage meines liebenVaterlandes denke. Ich sehe öfters im Traum von dem Graup-Vlll. 4