Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
25
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durch dcn vortrefflichen Gcheimd. Rath Forster, den Du schonlange als Wcltumseglcr und als den besten Freund Deines On-kels kennst. Du wirst ihn nach näherem Umgang gewiß ebenso jehr lieben, als Du ihn bisher verehrt und jbewundert hast.Thue zu seinem Vergnügen, was in Deinem Vermögen stcbt,jedoch ich kenne Deine Bereitwilligkeit darin schon, und schreibeDir, zumal in diesem Fall, nicht vor. Er soll Dir auch Etwasvon vtaheitischen Mädchen erzählen, die er so genau kennt, alses die Bücher in Corduan mit goldenem Schnitt einem keuschenJüngling verstauen!!..

15.

Göttiiigen, dcn 27. Juni 1783.

^s hat mich ungemein gefreut, einmal wieder von Dir undDeiner Familie zu hören, an die ich täglich denke. Daß ich soselten schreibe, wirst Du mir verzeihen. Ich lese des Tages 3Stunden, aber lauter solche, die nicht sowohl Vorbereitung imgewöhnlichen Verstände (wenigstens diese nicht allein), sondernoft mühsame und verdrießliche Zubereitung erfordern. Die-ses nimmt mich, zumal bei dieser heißen Witterung, stark mit,so daß ich in den Zwtschenzcitcn zu wenig Mehreren, tauge, alszur Lectüre, der ich in jeder Stellung des Körpers nachhängenkann. Ich bin daher schon längst gewillt gewesen, meinenepistvlarischen Bankerot im Frankfurter Ristrctto meinen Eorre-spondentcn bekannt zu machen und ihnen l Procent zu osserircn.

Daß Hr. Geheimd. Trib. Rath Höpfner sich noch meinererinnert, hat mir sehr viel Freude gemacht, und ich bitte michdiesem rechtschaffenen und thätigen Manne bestens zu empfehlen.