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Entwurf zur deutschen, und Darstellung der englischen Gesetzgebung über die Preßfreiheit
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Verbrechen veS Libells aus Mangel an positiven Gesez-zen » die es genau bestimme», ungewiß in ihren Grund-sahen, deren einige strittig sind schwankend in ihrenPräzedcnzen, die großentheils nach den Entscheidungender Sternkammer gebildet sind und ebendarum wan-delbar in der Anwendung, die man davon machen kann,Sie würde zur Vernunft zurückgeführt werden und ihreVorschriften würden fest und billig sein, wenn die Scharf-sichr und das Ermessen der Gcschwvrncn ihre volle Wir-kung thun könnten.

Die gerichtliche Verfolgung des durch ei» Libell be-gangenen Verbrechens mittels der, häufiger eingeführten,Jnfvrmazioncn und Rekurse an den Kanzleigerichtshofbietet der Krone Mittel der Macht dar, welche ihr derGeist der englischen Verfassung verweigert.

In den Jnformazionen ex olllelo erreicht der Hofdurch ungesetzliche Quälereien seine Feinde und diejenigenBürger, w iche durch ihre Anhänglichkeit an der Sachedes Volks bekannt sind. Durch die Rekurse an die Kanz-lei beschützt er seine Freunde, mittels einiger gefälligenKassazioncn, einiger gütigen Ungerechtigkeiten.