Druckschrift 
Entwurf zur deutschen, und Darstellung der englischen Gesetzgebung über die Preßfreiheit
Entstehung
Seite
72
Einzelbild herunterladen
 

Unter der gegenwärtigen Verwaltung und seit 1807ist das Rechtsvcrfahren gegen Libelle, wie wir schon ge-sagt haben, drückender geworden. Mehre Antrage sind >im Schooße des Parlemenls zur Beseitigung der Mis-hräuche dabei und bei den Berufungen an die Kanzleioder an die Billigkeit (den Rekursen zur Kastazivn desUnheils) gemacht worden. Aber alle sind durch dieMehrheit der Ministerialpartei verworfen worden, welchedie Bestechung, der Einfluß der Regierung auf die Wah-len, die Dringlichkeit der Umstände, und der Vorwand,man muffe die Parteien zu vereinigen suchen und denMeinungen des Kabinets nachgeben, unüberwindlich ge-wacht haben. 2')

kann jedoch, da er den englischen Sriginaltert nicht vergleichenkonnte, nicht dafür stehn, daß die deutsche Uebersetzung demsel-ben eben so genau als dem französischen entsprechen werde.

A. d, U.)

Z-) Bon den besondern Gesetze» über die Presse und dieperiodische» Journale werden wir im 4. und 5. Abschp. handeln,indem es uns schicklicher schien, sie von der bisherigen Darstel-lung zu trennen, s Eigentlich hätten wohl die allgemeinen Ver-ordnungen über die Presse vorausgeschickt werden sollen. Daindessen der Verfasser eine andre Disposition beliebt hat, sohielten wir uns nicht ermächtigt, sie zu verändern. A, d. ll.f