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Genealogisch-historische Darstellung der Abstammung des verstorbenen Erb-Land-Marschalls Cord Jaspar Ferdinand von Moltzan auf Grubenhagen, Rothenmohr, Ulrichshausen und Moltzow c. P., und der jetztlebenden Gräflichen, Freyherrlichen und Adlichen Maltzane und Moltzane, als Prätendenten zu den von Moltzan-Grubenhäger Lehnen ...
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verheißt solchen Hof und Hufe o. p. nicht nur vor feinem Herrn von Schwerin (dem Bischöfe)zu verlassen und an dessen Lehn zu bringen, sondern auch das Erbe vor dem Schultzen zuverlassen,

und bekräftigt solches mit seinem und dreyer dabey zugegen gewesener Zeugen Siegeln.

Im Jahr 169V zu den Acten gekommene und von dem aufdem adlichen Hofe zu kurzen Trechow befindlichenOriginal in Plattdeutsch. Spr. genommene beglaubigteAbschrift.

8- 13.

sd IV. d. Lüdeke Moltzan zu Grubenhagen,

Herzoglich Mecklenburgscher Rarh und Erb-Marschall desFürstenthums Wenden, sonstige denselben, theils als Er-werber verschiedener zu den jetzigen GrubenhagenschenGütern nicht mehr gehöriger Besitzungen betreffende,theils in verschiedenen andern Verhältnissen ihn nennendeund zum Theil auch seine Abstammung documentirendeUrkunden aus den Jahren von 1447 bis 1481.

Außer vorangeführten den Herzoglich Mecklenburgschen Erb-Marschall Lüdeke Moltzan zumGrubenhagen sub IV. d., Ulrich Moltzans auf Grubenhagen «ud IV. e. hinterlassenen Sohn,betreffenden merckwürdigen Documenten, sprechen von ihm noch mehrere andere Urkunden ausden Jahren 1447 bis 1481, unter denen verschiedene von 1471, 1472, 1477 und 1489, >471, 1172,seine Erwerbung einiger zu den jetzigen Grubenhagenschen Gütern nicht mehr gehöriger Be- ' 'fitzungen, als des vormals Baroltschen Antheils an Rothspalck, verschiedener Antheile in denDörfern Nienhagen, Mamerow, Gramzow und Rothspalck und des Klingenberges, wie auchdie Pfandnahme der von dem Herzoge Baltasar zu Mecklenburg als Verweser des StiftsSchwerin ihm verpfändeten Beede in den Dörfern Teutsch-Trechow, Stenhave, Zernin und Boitin,betreffen, wobcy noch zu bemercken ist,

daß er in dem abschriftlich hier aufbewahrten vom Herzoge Albrecht zu Mecklenburg unterm

39. Oct. 1489 ihm ertheilten Lehnbriefe über den Klingenberg, 30. Ott. 1480.

„vnse Rad vnnd marschalck Lütke Moltzann to Grubenhagenn" genannt worden,

und daß von der in Abschrift hier aufbewahrten, von den Gebrüdern Heine und Joachim den

Müggesvelden unterm dato 1489, 13. Jul. ihm ertheilten Pfand-Verschreibung über diesen i ^80, 13. Jul.

Klingenberg, auch eine fehlerhafte Copie hier aufbehalten wird, welche der mehr erwehnte wail.

Archivar Schultz iun. Hieselbst in seinen Nachrichten von den Moltzanschen Gütern, beim Jahre

1495 29. Iun., mit welchem data solche Copie versehen ist, als echt gleichfalls mit anführt I49s,29 .2un.

und dadurch den Pfandnehmer, diesen Herzoglich Mecklenburgschen Rarh und Marschall Lütke

Moltzan zu Grubenhagen sub IV. d. zum Zeitgenossen des nach demselben, hier weiter unten

erst vorkommenden Wedege Moltzan auf Grubenhagen «uli IV. e. macht, obgleich jener, welcher

der Vater dieses Wedege ist, zwischen 25. Oct, 1481 und 11. Nov. 1482 schon starb, und

um das Jahr 1495, neben diesem Wedege, weder ein Bruder, noch ein Vetter, Namens Lüdeke

Moltzan auf Grubenhagen saß.

Hiernächst eine von dem Herzoge Heinrich dem jüngern zu Mecklenburg an die HerzoginnAnna aus dem Hause Pommern wail. seines Herrn Bruders Johann Herzogs zu Mecklenburghinterlassen? Wittwe, wegen ihres Leib-Gedings und Besserung des Brautschatzes, auf 6599 fl.

Rhnsch. ausgestellte bürgliche und Obstagial-Verschreibung in Plattdeutsch. Spr. de 14. Mai 14. Mai 1447.1447 (Original), welche die erste Urkunde ist, die ihn, und zwar als Bürgen, nennet, und zu-gleich seine unmittelbare Abstammung, wiewohl ohne sonstige genauere Bezeichnung unter deralleinigen Benennung: „l^udeke Aloltssn vi viele 8 sane^, documentirt, und welchemit seinem anhangenden, gegenwärtig aber nicht mehr daran befindlichen Siegel befestiget worden.

Ferner eine nicht datirte Abschrift eines zwischen den Mecklenburgschen Herzögen Heinrichdem ältern und Heinrich dem jüngern, und dem Herzoge Joachim zu Stettin, etwa um dasJahr 1459 aufgerichteten Defensiv-Bündnisses in Plattdeutsch. Spr., wo er nebst (seinen Vettern) -»bsque 3ato,Jachim Moltzan tome -wilde sub IV. 1). 1. und Hinrick Moltzan tar Osten (letzterer zurältern Pommerschen Linie auf Osten und Kummerow gehörig) als Herzoglich-MecklenburgscherBürge, unter der Benennung: „ludelev Hloltxsi, tome ubenIigKeni- erscheint.

Hiernächst der zwischen dem Knapen Curdt Nortmann wohnhaft zu Rossevitz als Verkäufer,und dessen Schwager dem düchtigen Knapen Vicke Vecregge, ebenfalls wohnhaft zu Rossevitz,als Käufer, am 29. Oct. 1459, über das Schloß Rossevitz mit den Bauhöfen und allen dazu 20. Ott. I4S0.gehörigen Gütern, und über die Kauf-Summe von 12599 Rhnsch. Gulden aufgerichtete Kauf-