Dritte Molßansche Geschlechts-Tafel
zur ersten Abtheilung des zweiten Abschnitts der zweiten Periode
vom Jahre 1414 bis zum Jahre 153«, vorzüglich die Wolde-Pentzlinsche Linie betreffend, nebft Bemerkung einiger Glieder aus der Schorsowschen und alten Pommerschen Linie, wieauch des Stifters der zur Wolde-Petzlinschen Linie gehörenden jüngern Pommerschen Linie auf Osten, Sarow, Wolde, Schorsow :c., und desselben hinterlassenen Sohnes.
Zu PSA. 48 bis PSA. 77.
III. ^ Heinrich Moltzan, Ritter, wahrscheinlich auf Schorsow und Stifter der Schorsowschen Linie. III. g. Lüdeke Moltzan, Herr (Ritter). Seine Ascendenz und ihn betreffenden Angelegenheiten s. Geschlechts-
Seine Ascendenz und ihn betreffende Angelegenheiten s. Geschlechts-Tafel 2. und I. Tafel 2. und I.
Beide Br üder haben die Grubenha genschen und Schorsowschen Güter höchst wahrscheinl ich gemeinscha ftlich erworben, und zwar erftere zwischen 1310 und 1304.
Heinrich Moltzan, Knape zu Schorsow; s. Geschlechts-
Tafel 2.
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NiV. Moltzan, Knape, zu Schorsow; Werlescher Marschall.
Pfandnehmer des Landes Malchin; s. Ge-schlechts-Tafel 2.
Zu dieser Schorsowschen Linie, welche auch den halben Grubenhagen o. p. eigenthümlich besaß, gehören ferner:
ein Ritter Ulrich Moltzan zu Schorsow, welcher von 1414 bis 1429 in Urkunden vorkommt, und 1422,
1423 auch als Werlescher oder Wendenscher Marschall erscheint;und ein Claus Moltzan zu Schorsow, welcher 1447 seinem Schwager Arnd Hoghen für 1000 SundescheMark sein halbes Gut im Lande zu Wenden auf 1k Jahre verpfändet; nemlich, den Hof und dasDorf Schorsow, ferner an Bulow und Zittorp, imgleichen seinen Antheil an Grubenhagen, nebst Zu-bchörung, mit dem Felde zu Böbelin, mit der Mühle und was er in den dazu belegenen Dörfern habe,als den Haghen, ferner seinen Antheil an beiden Lukowen, an Barz, an Nienhagen und was er imLande zu Malchin habe, als in , an Moldesow (Moltzow) und an Rambow.
iVL. 1463 setzten sich Lüdeke Moltzan ffs olffers zum Wolde «usi IV. 11. 2. und Lüdeke Moltzan zumGrubenhagen suli IV. ff., wegen Schorsow und Grubenhagen, wegen des Pfandlandes' Malchin undwegen des Marschall-Amtes im Fürstcnthum Wenden auseinander, wie solches bei beiden Linien aufWolde und Grubenhagen bemerkt worden;
die Schorsowsche Linie muß also zwischen 1447 und 1463 erloschen sein.
Heinrich Moltzan, Stifter der altern Pom-merschen Linie auf Osten und Kum-merow, s. Geschlechts-Tafel 2.
Lüdeke Moltzan (der ältere), Werle-Goldberg-scher Marschall; s. Geschlechts-Tafel 2.
Heinrich Moltzan, Joachim Moltzan,beide 1414 auf Osten.
Nachhin im 15. und 16. Jahrhundertkommen noch mehrere zu dieser Linie ge-hörende Moltzane, unter den Namen Jo-achim, Hartwich, Heinrich, Jost zc., alsauf Osten und Kummerow gesessen vor,und soll dieselbe im 17. Jahrhundert er-loschen und die jüngere Pommersche Linieauf Osten, Sarow, Wolde, mit Ausschlußder Wolde-Pentzlinschen und Grubenhagen-schen Linie, in ihren Gütern succedirt sein.
I V. Berend Moltzan de Oysta,Knape, Ritter und Herzogt.Pommerscher Marschall;Stifter der Wolde-PentzlinschenLinie; s. GeschlechtsTafel 2.
I V.». Ulrich Moltzan, auf Gruben-hagen, Knape, Ritter; Stifterder Grubenhagenschen Linie; s.Geschlechts - Tafel 2. SeineDescendenz^ s, Geschlechts-Tafel 4. 5. 6.
IV.
L. Lüdeke, auch Ludolfus Moltzan, Knape, ehrlicher Mann; er-scheint von 1375 bis 1427.
1414 Pfandnehmer des Hauses, Stadt und Landes Pentzlin für3000 Mark lübscher Silber-Pfennige, stirbt kurz vor 1. Nov.1427. Gem. Anna stirbt vor 1. Nov. 1427.
I V. 0.1. Joachim Molt-zan; Archidiaconus zuDemmin, vorhin Kirch-Herr zu Barth; erscheintvon 1414 bis 1427.
IV. Q
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2. Heinrich Moltzan, Pfandinhabervon Pentzlin; wird 1428 von demHerzoge Casimir zu Pommern« ^ mit Wolde v. p. erblich belehnt;^ LZ7 1415, 1427,1428,1429,1431.LZ?! Wendenscher Marschall,Z stirbt zwischen 1431 und 1446.
IV. II. 1.^Joachim Moltzan zum Wolde, Pfandinhab^ von Pentzlin, Knape und Herzoglich Stettinscher Marschall. IV. 0. 2. Lüdeke Moltzan'ffe olffere, Knape und Herzogt. Stettinscher Marschall auf Wolde und Pfandinhaber
Er und sein Bruder Lüdeke vergleichen sich 1463 mit den Mecklenburgschcn Herzögen wegen EinlösungPentzlins, welches Geschäft 1479, da er schon nicht mehr war, völlig zu Stande kommt. Stirbt zwischen1477 und 1478. Gem. 1. 2. Agnese rV>s., welche ihn überlebt.
IV. Ii). ^ Berend Moltzan, auch Maltzan, Ritter und IV. IL. s. Lüdeke Moltzan der jüngere. , StettinscherA Herzoglich Mccklenb. Rath, auch Herzogt. G Marschall; wird 1496 mit Nevcrin erblich I?
Stettinschcr Rath und Erbmarschall, auf Wolde ZZ.' KZ belehnt und bekommt 1501, da sein Bruder, ?
Ritter Berend Moltzan mit Pentzlin belehnt Aworden, die Mitbelehnung für sich und seine Kmännliche Descendenz. Z
Bekommt durch einen, wahrscheinlich zwischen
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erbgesessen, welches Gut ihm verübten Frevelshalber von dem Herzoge Bogislaff zu Stettin-Pommern abgenommen, 1490 3. Juli aber^ Z Z wieder zurückgegeben worden. Wird 1500 mitKiddendorf und 1501 mit Pentzlin für sichund seine männliche Descendenz, mit Pentzlinaber auch für seine Brüder Lüdeke und Otto,- ^ und für seinen Vetter Wedege Moltzan auf«- 3' Grubenhagen suk I V. e. und deren Erben, be-
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1485 und 1490 wegen der Güter Ostenund Wolde mit gedachtem seinem Bruder M.aufgerichteten Auseinandersetzungs - Vergleichdas Gut Osten und wird dadurch Stifter.Z W ^ der jüngern Pommerschen Linie auf Osten, -r-lehnt, welche Güter, verübten Frevels halber, 1514^ nachhin auch auf Sarow, Wolde :c., welche, ^
.... . Vernehmen nach, nach Aussterben der ^
altern Pommerschen Linie aus Osten und ^N Kummerow im 17. Jahrhundert, in Kum-z merow succedirt sein soll und zwar mit Aus-schlicßung der zur Succession gleichfalls be-rechtigten Pentzlinschen und Grubenhagenschen
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von Pentzlin. Vergleicht sich 1463 mit seinem zur Grubenhagenschen Linie gehörenden VetterLüdeke Moltzan auf Grubenhagen sub I V. ff. wegen der von der ausgestorbenen. Schorsowschen Linienachgelassenen Erb- und Pfandgüter, als Schorsow e.p., des halben Grubenhagen e. p., des PfandlandesMalchin und des Marschall-Amtes in den Fürstenthümern Wenden und Pommern, bringt dadurch, gegenAbtretung des halben Grubcnhagen e. p., das Gut Schorsow e. p. an seine Linie und durch einewahrscheinlich bald darauf zwischen ihm oder seinen Woldeschen Vettern und gedachtem seinenVetter Lüdeke Moltzan auf Grubenhagen sub IV. e. aufgerichtete Vereinbarung wird das bisdahin zwischen ihnen ungetheilt verbliebene Marschall-Amt im Fürstenthum Wenden an die Gruben-hagenschen Moltzane, unter Vorbehalt der Rechte des Woldeschen Hauses-auf die Erblichkeit des-selben, so wie das Marschall-Amt im Fürstenthum Pommern an die Woldesche Linie abgetreten.
Er und sein Bruder Joachim vergleichen, sich 1463 mit den Mecklenbutgschen Herzögenwegen Einlösung Pentzlins, welches Geschäft nachhin 1479 völlig zu Stande kommt.
Herzog Albrecht zu Mecklenburg vergleicht sich mit ihm, II. Nov. 1482, wegen Einlösungdes Landes Malchin. , .
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ihm gleichfalls entzogen, 1516 aber wieder zus! Z rückgegeben worden.
I H Vergleicht sich zwischen 1485 und 1490 mitT seinem Bruder Lüdeke wegen der Güter OstenH. ^ und Wolde, und bekommt dadurch dessen An-theil an Wolde.
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I V. 11. 2. 3. Berend Moltz an auf Schorsow und Wolde, ch 1520 ohne männliche Leibes-Erben. Gem. Anna v. Bülöw.
Anna Moltzan, Lchnjungfer auf Schorsow und Wolde; Gem. Vollrath Preen, welcher wegen des seiner Ehegattinbestrittenen Erb-Junfern-Rechts, mit seines Schwiegervaters Vaterbruder-Söhnen,^ ziemlich demRitter Berend Moltzan auf Pentzlin und Wolde «ub IV. IL. und dessen Bruder LüdekeMoltzan auf Osten, su!) IV. L. »., als Lehnssolgern in Schorsow, in Streit geräth.
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Beide Brüder, Berend und Lüdeke, wie auch ihr Vaterbruder Lüdeke ffs olffere «uli I V. 1). 2., Z^ vergleichen sich 1479 mit den Mccklenburgschen Herzögen definitive wegen Zurückgabe des Pfandlandes ^Pentzlin; auch succediren diese beiden Brüder 1520, nach Ableben ihres Vaterbrudersohnes Berend I«Z Moltzan «üb IV. I). 2. s. in Schorsow und de ssen Antheil an Wolde. Z
IV. 1. X Joachim Moltzan, IV. 1'. m^Zeorg MoltzaiZauch IV7 17 I)."'Achim Moltzm^^usÜs, 1520,auch Maltzan ; seine Descendenz Maltzan, seine Descendenz s. einiae seiner Descendenten s. Geschlechts-
s. GeschlechtsTafel, 9. 10.11. Geschlechts-Tafel 8. Tafel 7.