Druckschrift 
Genealogisch-historische Darstellung der Abstammung des verstorbenen Erb-Land-Marschalls Cord Jaspar Ferdinand von Moltzan auf Grubenhagen, Rothenmohr, Ulrichshausen und Moltzow c. P., und der jetztlebenden Gräflichen, Freyherrlichen und Adlichen Maltzane und Moltzane, als Prätendenten zu den von Moltzan-Grubenhäger Lehnen ...
Entstehung
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letztere, nämlich des Ritters Berend Moltzans «üb IV. Siegel, welches von seinen vorhinbei den Jahren 1368 p»K. 29 und 1374 pgK. 31 beschriebenen unter einander verschiedenenSiegeln abermals abweicht, mit dem weiter unten beim Jahre 1382, psS. 36 vorkommendenSiegel seines Bruders des Ritters Ulrich Moltzan (auf Grubenhagen) sub IV. s. aber völligübereinkommt, enthält folgende Umschrift: 8. LLKiV^HVI. AIdI^8.W. Nil I'4L8, undauf der »reu einen rechtsgekehrten Helm mit einem hinten daran befindlichen Hand-Griffe oderschleifenformigen Zierrath; auf dem Helme 7 Federn, Pfeile oder Strahlen und darüber einenFederbusch.

Anmerckung.

Was die hier eigentlich nicht interessirenden Siegel der beiden Gebrüder, Verkäufer, Moltzanund Heinrich Moltzan von Schorsow betrifft, so scheint der zuerst genannte wahrscheinlich ältereBruder ohne Taufnamen (Pfandnehmer des Landes Malchin) sich des Siegels seines BrudersHeinrich, zu dieser Urkunde bedient zu haben, weil die daran befindlichen Siegel beider Brüdersich vollkommen gleich sind. Auf beiden befindet sich folgende Umschrift: 8 .m^kll<.und auf der »res ein gradestehender französischer Schild, in welchem auf der rechten Seite eineRebe mit 2 Blättern und auf der linken Seite zwey rechtsgekehrte und mit dem Maule dieRebe berührende Hasen mit halbem Leibe.

Sowie die Stellung der Wapenbilder auf diesen beiden Moltzan-Schorsower Siegeln vonder Stellung der Wapenbilder, sowohl auf dem oben §. 19. p»K. 31 beschriebenen Siegel desRitters Berend Moltzan sub IV. ^V, als auch auf den im Folgenden vorkommenden Siegelnder Wolde-Pentzlin-Schlesischen und Grubenhagenschen, wie auch der jüngern Pommerschen Linieauf Osten, Sarow, Wolde :c., verschieden ist, so sind auch diese beiden Siegel der GebrüderMoltzan und Heinrich Moltzan zu Schorsow, die einzigen hier aufbewahrten Siegel der mitZuverlässigkeit auf Schorsow vorkommenden Moltzane der ältern Schorsowschen Linie.

8 14.

sä IV. ^ Berend,! I

sä IV. n. Ulrich, j Herrn, s Moltzane,

Lüdeke, )

als Gläubiger des Stifts Schwerin.

„Melchior Bischof zu Zwerin vnd Hertzog zu Brunswick, verkauft mit vulbort des Capit- ^ Sund„tclß, dem Burgemeistere zum Sunde, h. (Herrn) Bertrame Wulfflam, wegen der schuldt die„das Stifft h. (Herrn) Bernde, vlrike vnd Ludeke Moltzanne schuldig gewesen, 199 mck. sundisch Jnvo^avit.„vor 1999 mck., alß 49 mck. auß der Stadt Grimmen, 3 mck. auß Tribuses, und 39 mck.„vom Zehenden auß der Stadt Bard. Dat. Sunde 1379 Freytages vor Jnuocauit.«

Des Dobbertinschen Küchenmeisters Daniel Clandrian im Jahre1693 gefertigter Extract.

Anmerckung.

Diese Schwerinsche Stifts-Urkunde, in welcher die beiden Gebrüder und Ritter BerendMoltzan sub IV. und Ulrich Moltzan (auf Grubenhagen) sub IV. s., wie auch ihr Bruder-sohn, der Knape Lüdeke Moltzan, Heinrich Moltzan's Sohn, sogleich zu erkennen sind, scheintmit jener, oben Periode 1. beim Jahre 1328 pgK. 19 bemerckten Moltzanschen Forderung andas Stift Schwerin, im sehr genauen Zusammenhange zu stehen und documentirt also die Ab-stammung dieser beiden Brüder und Ritter und dieses ihres Brudersohnes, ferner ihres Vaters,des Ritters Lüdeke Moltzan sub III. s. von dem Ritter Bernard Moltzan suli II. 4. abermals.

§. 13.

nck IV. ^ Berend,!„.^

sä IV. s. Ulrich, j Brüder, Ritter, geheißen Moltzan, intercediren sich

für die Verleihung der Güter Vogelsang und Lalen-dorf an die Wutzenissen.

Herr Lorenz, Herr zu Werte, verleihet auf Bitte und wegen mancherley Dienste der ehr-baren Ritter, Herrn Berend und Herrn Ulrich, Brüder, geheißen Moltzan, seinen lieben getreuen nächste» Mon-Mannen Borghard und Otto, Gebrüdern, geheißen Wutzcnitzen, und deren rechten Erben und ^ Zwöffttn^"Nachkommen, alle Freiheit und Eigenthum des Dorfes und Gutes zum Vogelsange, und über6 Hufen zu Lalendorf, welche Herr Ulrich Moltzan zuvor gehabt.

Orig. in Plattdeutsch. Spr.