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8 2. K.
uck II. 4. Bernard Moltzan, auch Moltsan undMolzan, Ritter und Fürst-lich Mecklenburgscher Rath, desselben Ableben und hinter -lassene Söhne.
Dieser Fürstlich Mecklenburgsche Rath und Ritter Bcrnard oder Berend Moltzan auchMoltsan und Molzan, welcher, außer vorerwähnten Documenten, noch in zwei frühern hier nichtinteressirenden Urkunden, nämlich:pai,/' 1313 ler. 4. ante Palm, mit (seinem Bruder) dem Ritter Ulrich, unter
der Benennung: Vlricus et Lernarckus Aloltögn milites, als Zeuge,
Orig. in latein. Spr.
und
calkärinae." ä. ck. ^emplini 1317 in festo Oatlmrlnae, mit (seinem Bruder) dem Ritter Heinrich,unter der Benennung: Rernliarckus et Henrieus Noltxgu milites, als Bürge vorkommt,
Pötker, Sammlung Mecklenburgscher Schriften und Urkunden,Stck. 3. pnK. 14 — 18.wahrscheinlich vor 1324, nach dem Zeugniß der vorhin angeführten Urkunde von diesemJahre, vielleicht aber auch schon vor 1320, nach dem Zeugniß der nächstfolgenden,und hinterließ zwey Söhne, nämlich die Ritter Heinrich und Lüdeke Moltzan, und vielleicht nocheinen Sohn, Namens Egghard Moltzan, dessen nach 132l1 aber nicht weiter in Urkunden Er-wähnung geschieht.
Elfterer, der Ritter Heinrich Moltzan suk III. als der wahrscheinlich ältere, weil derselbebey gemeinschaftlicher Erwähnung mit seinem Bruder dem Ritter Lüdeke Moltzan «ul> Iii. a.diesem vorangeht, ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Stifter der um die Mitte des 13tenJahrhunderts ausgestorbenen Moltzanschen Linie auf Schorsow, welches Gut er höchst wahr-scheinlich auch erwarb und vielleicht mit seinem Bruder Lüdeke gemeinschaftlich,wogegen dieser sein Bruder der Ritter Lüdeke Moltzan «uli III. nicht nur der nächste Stamm-Vater dreyer Linien wurde, nämlich der ältern Pommerschen auf Osten und Kummerow,der Woldeschen,
und der Grubenhagcnschen Linie, sondern auch als erster Erwerber der Grubcnhagenschen Güteranzusehen ist, welche derselbe höchst wahrscheilich mit seinem Bruder dem Ritter Heinrich Moltzansuli III. s. gemeinschaftlich acquirirte.
§. 3. a.
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ml II. 3. Heinrich, Ritter ^ «
(sein Vetter)
Hermann, Domherr zu Schwerin, (und seine wahrscheinliche
Brudersöhne, nämlich des Ritters Bernard Moltzan «uli II. 4.) ^wahrscheinliche Söhne, nämlich:)
Egghard und
korsan. tick III. g. Lüdeke oder Lüdekinus famuli)
erneuern die dem Kloster Dargun vormals ge-machten Schenckungen über drey Hufen im DorfeGresene und über 10 Marck Einkünfte im Dorfe
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T Z. Z Z ^ A Z. Graben?.
1320 Heinrich, Ritter, Hermann, Domherr zu Schwerin, Egghard und Lüdeke (in der
lateinischen Urkunde Lüdekinus genannt) Diener oder Knapen, (lamuli), genannt Moltzan, er-neuern die Schenckung über drey Hufen in ihrem Dorfe Gresene, und über 10 Marck Einkünfteim Dorfe Grabene, welche sie schon vorhin dem Kloster Dargun gemacht haben, und bekräftigensolche erneuerte Schenckung mit ihren anhangenden Siegeln, von denen gegenwärtig aber nurdes Ritters Heinrich Moltzan suk II. 3. Siegel, wiewohl schon abgestoßen, noch dabey auf-bewahrt wird.
Orig. in latein. Spr.
Anmerckung.
Die hier erwähnte ältere Schenckung über resp. drey Hufen und 10 Marck Einkünfte inden Moltzanschen Dörfern Gresene und Grabene, ist ohne Zweifel diejenige Schenckung, welche,den vorhin psK. 10 angeführten Urkunden vom Jahre 1318 zufolge, die Gebrüder und RitterBernard und Heinrich Moltzan suli II. 4. und II. 3. dem Kloster Dargun gemacht hatten, undweil bei jetziger Erneuerung derselben, der Ritter Bernard Moltzan sub II. 4. nicht zugegen war,derselbe auch nachhin in keiner Urkunde weiter als lebend noch erscheint, so darf man nicht nur