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Bernard und Heinrich Molzan, Brüder, Ritter, schencken in Gegenwart ihres Vetters^patruelis) Herrn Hermann Molzan, und ihres vielgeliebten Bruders Herrn Ulrich Moltzan, tecost.Ritters, dem Kloster Dargun, zu Vergütigung des von ihnen beiden demselben zugefügtenSchadens, auf ewig drey Hufen im Dorfe Gresene, so wie sie dieselben bisher besessen, undbekräftigen diese Schenckungs-Acte durch Anhängung ihrer Siegel, von denen das erstere desRitters Bernard gegenwärtig nicht mehr daran befindlich ist, nach dem Zeugniß des wail.Archivars Schulz jun. Hieselbst, in seinen auf höchsten Befehl dem Baron von Maltzan aufPentzlin (Otto Julius 8ub IV. 4. o. 6.) im Jahre 1738 mitgetheilten Nachrichten von denhiesigen Gütern dieses Geschlechts, der Zeit aber noch an dieser Urkunde befindlich, in der etwasbeschädigten Umschrift nur folgende Buchstaben . . . HiV^KOl . . . und auf der »reuein Helm mit einem Fcderbusche und einer aus demselben oben hervorragenden breiten Federkenntlich gewesen seyn soll, und war also, dieser Schultzeschen Beschreibung zufolge, dem vor-hin xsK. 16. beschriebenen Siegel dieses Ritters Bernard Moltzan völlig gleich.
Orig. in latein. Spr. .
s- 2. e.
sä II. 6.
Hermann (Moltzan) Bischof zu Schwerin stiftet mit Zuziehungseiner Brüdersä II. 3. Ulrich, I
sä II. 4. Bernard, ) Ritter, Gebrüder Moltzan,sä II. 3. Heinrich, )
zwischen dem Könige Erich zu Dänemarck und dessenTruchseß Nicolaus Olavi, wegen gewisser Forderungenzwischen beiden Theilen einen Vergleich über Warne-münde, Stekeborg und Glambeke.
Hermann, Bischof zu Schwerin (der Geschlechts-Name Moltzan ist nicht hinzugefügt), er-richtet mit Zuziehung seiner Brüder, nämlich der Ritter Ulrich, Bernard und Heinrich Molzan,einen Vergleich zwischen dem Könige Erich zu Dänemarck und dessen Truchseß, Nicolaus Olavi,wegen gewisser Forderungen zwischen beiden Theilen, vermöge desselben der König Warnemünde,Stekeborg und Glambeke an den Truchseß verpfändet, für deren Zurückgabe nach getilgterSchuldforderung, der vermittelnde Bischof Hermann, ferner der Truchseß und des vermittelndenBischofs (hier an dieser Stelle der Urkunde noch nicht mit Vornamen genannte) Brüder(lratre8 no8tri) sich verbürgen
und zur Sicherheit ist dieser Vergleich mit den anhangenden Siegeln des Bischofs, des Truch-seß, und der als Bürgen dabey zugezogenen und am Ende der Urkunde erst mit Vornamen ge-nannten Brüder des Bischofs, nämlich: der Ritter Ulrich, Bernard und Heinrich Molzan(frstre8 äieti Alol^sii'), bekräftigt, welche Siegel mit Ausnahme des bereits abgestoßenenSiegels des vermittelnden Bischofs, gegenwätig noch daran befindlich sind,des Ritters Bernard Molzan 8ub II. daran befindliches Siegel, welches unmittelbar auf dasSiegel seines wahrscheinlich ältern Bruders Ulrich Moltzan folgt, hat folgende zu Anfang etwasabgescheuerte Umschrift: . . LUN^HItl. AIII41'IZ8. AIDI/1'Zl^,. ., und ist übrigens seinemvorhin p»K. 16. beschriebenen Siegel völlig gleich, ausgenommen, daß der aus dem großenFcderbusche oben hervorragende kleinere Federbusch hier abgescheuert ist.
Orig. in latein. Spr.
§ 2. k.
sä II. 3. Ulrich, ^ Ritter, Gebrüder Moltzan, deren vormaligen Besitzsä II. 4. Bernard, ) der Burgen Kummerow und Kickindepene be-sä II. 3. Heinrich, ) treffend.
Heinrich und Zegeband, Gebrüder die Thunen, überlassen auf immer dem Kloster Dargun,für 122 Marek Slavischer Pfennige und 11 Marck Zinse im Dorfe Grabene, ferner für eineLast Gersten-Malz und für 10 fette ausgesuchte Kühe, alle ihre Ansprüche auf die Dienst-leistungen aus den Dörfern Cethcmyn, Rucenwerdere und Rathenowe, welche von ihren Vor-gängern, den Rittern Ulrich, Bernard und Heinrich, Gebrüdere Molzan, für den nachden Burgen Kummerow und Kickindepene zu leistenden Burgdienst auf sie gekommen zuseyn scheinen, mit der Klausul, daß sie, wenn die Ritter Ulrich und Heinrich Molzan und derenrechte Erben, erwähnte Burgen wieder erhalten würden, alsdann entweder solche Dienstleistungenfür das Kloster erstreiten, oder auch den vorerwähnten Ersatz gänzlich und ohne einige Schmä-lerung binnen einem Monat wieder erstatten wolle.
Orig. in latein. Spr.
3
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1318
6. ^55>IMt.
klariae.
1324in vi^il, Opi-plinn. Uni.(3. 3»ll.)