te. Und endlich nahm er das göldne Kalb, und !machte es zu Pulver, oder calcinirie und verstörte ldas Gold, und streute diesen vom Metall entstand-nen Staub ins Wasser, in jenen Bach, der von Ho-reb herunter floß, und woraus das ganze Volk trin-ken mußte. Dis deutete ihnen an, daß die Na-tion als eine von Gott abgewichene Ehefrau, das PEiferwasser trinken sollte, wozu auch Staub vomBoden genommen ward. Uebrigens war die Kunstdas Gold durch einen Zusatz zu zerstören, und inKalk zu verwandeln, damals dem Moses bekannt,der in aller Weisheit und Naturkünsten der Acgyp-ter unterrichtet war. Wie dis Kunststück auch heutzu Tag der berühmte D. Stahl wieder erfundenhat, daß das Gold mit Salz und Schwefel ver-brannt, und dem Wa er, dem dieses ralcinirte Goldbeygemischt wird, einen bittern Geschmack gibt. S.Rambachs Kirchengesso. A.T. i Theil, S. 780. —Also mögen die unwissende Spötter, ehe sie denMund so weit aufthun, und falsche oder unglaub-liche Dinge aus der Bibel vorlegen wollen, vor-her die Naturgeschichte und Chemie studircn.Denn dis macht ihnen eben keine Ehre, daß sie insolchen Dingen nicht belesen sind. — Doch dis imVorbeygang.
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*) S. 4 Mos. 5, r?.