trag dieser Dinge soll uns lehren, daß der Herrsie sehe und suche. Daß er ans Licht bringen, wasim Finstern verborgen ist, und den Rath der Her-zen offenbahrcn werde, l Cor. 4, 5. Spotte dennder Spötter über solchen Vortrag, so lange erwill, lache er laut darüber, wie die Thorenzu lachen pflegen, Gott sazts doch immer,der heilige Gott. Und er ließ es hier vor denOhren des Volks ausrufen, damit ganz Israeles hören und sich fürchten möchte, ja daß jeder,der die Bibel liest oder lesen kann, ausser Ent-schuldigung wäre. Aber auch wer keine Bibel hat,der liest es in seinem Gewissen mitFlammenschrist,und wer diese verachtet, und ohne (geschriebenes)Gesetz sündigt, der wird auch ohne dasselbe Verloh-ren gehen. Und das von Rechtens wegen.Es müßte aber daru m, (obschon es auch im Gcwissen steht) in der Bibel, dem Lesebuch für dieMenschheit stehen, weil es, wie die ie> Gcbothe,uns alle angehet.
Ich will daher den Inhalt dieser Flüche hiermeinen Lesern kurz vorlegen. Ich sage zwar nicht,daß ich ") etwas ganz Neues vorbringe. Weil esaber bloß meine Meditation ist, und ich für solcheVorzüglich schreibe, die gerade keine Gelehrte sind,
nur
*) Die Grundlage davon ist den Michaelis ini Mesai-scheu Rechr kurz angezeigt, worauf er auch hier ver-weiset.