nie anders als von gewebten Kleidern und Klei-dern von Baumwolle sieht. Dis ist daher wohlsogleich geschehen und die Kunsi nicht crsi nachIahren erfunden, weil sie doch nicht lange konn-ten ohne Bedeckung seyn.
Endlich heißt es V. 22. Und Gott sprach:- Siehe, Adam isi geworden (oder: *) hatwerden wollen) als unser einer, um zuwissen, w as gu t u n d b ö se i st. V. 5. Diswird sicher nicht in einem spottenden, sonderneher bedaurendcn Ton und mit einem leider?gesagt. Die Uebersctzung: Er hats werdenwollen, da doch nichts daraus worden war,wird durch Ezech. 24, iz. bestätigt, wo Gott sagt:Ich habe dich gereinigt, d. i. reinigenwollen, denn es war nichts draus worden, vcrgl.
Icr.
Diesen BegriffMöschens im Bibclfreund Tb. r. St. 57.zicbc ich denucnigen vor, den ich vorhin harte: SieheAdam ist gewesen als unser einer, d.i. nach meinemund meines Sobnes Bild erschaffen, Cap. 1, 26.(wie es Ezech. 28, iz. heißt: Du wärest in Edendem Garten Gottes, nämlich vor der Verstörung Tv-rus Cap. 26 ,17.) l>G er (leider) wußte, was gm undböse ist. So steht d Ies. 7, 15. Denn weil er in»Stande der Prüfung noch nie wie Gott gewesen war,daß er gutes und böses aus hellcstcr Kenntnis- gewußthaue, (da er'gewiß nicht gefallen wäre) und weil dieHinweisung aus V. 5- so sichtbar ist, so siehe ich vonder vorigen Meynung ab. — Daß aber in dieser Rededer Nachsatz nach einer Gewohnheit der Hebräer imemphatischen Stil fehle, oder lieber in dem folgen-den stecke, kann man gleich fühlen.