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klären überall die genaueste Kritik gebrauchen,um hinter die Wahrheit zu kommen; woran esunfern verehrten Alten meistens gefehlt hat. --Man muß ohne andere Hinsicht den Sinn derWorte so darstellen, wie er da liegt, von Hinte,»nach wird sichs immer zeigen, daß er nicht widerdie Vernunft fcy. — Man muß nie, che man denGrundiert studiert hat, einen Commentar, auchden Beßten, nachschlagen, wie man doch hernachthun kann: Dis gibt Uebcrzeugung und Festig-keit. — Man muß bei) allem die Bemerkungen undEinwendungen der Kenner *) über unsere Deu-tungen anhören, und nie weife in seinen eignenAugen scyn. — Man muß seine Gedanken ummöglichst zu nutzen, ganz kurz fassen und sie nichtdurchwässccn, alle unnöthigc Philologie als einunnützer Auswand bleibe weg — Man muß beyallem unberührt hindurch gehen, und ohne sich mitandern zu thun zu machen bloß seine Mcynungmit ihren Gründen sagen. Die gerade Linie istdie kürzeste.— Indessen muß man anderer Bemer-kungen immer prüfen und der kleinste richtigeGedanke muß uns willkommen seyn. — Man darf
nicht
*) Ick babe meine kritische und eregctische Funde denGelehrten mündlich, oft auch schriftlich mirgerheili,und von einigen Antworten erhalten. — Der sel. Prof.Berg, mein verehrter Lehrer und Gönner, ließ michhier nie eine Fehlbitte thun.