Druckschrift 
1,1 (1803)
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klären überall die genaueste Kritik gebrauchen,um hinter die Wahrheit zu kommen; woran esunfern verehrten Alten meistens gefehlt hat. --Man muß ohne andere Hinsicht den Sinn derWorte so darstellen, wie er da liegt, von Hinte,»nach wird sichs immer zeigen, daß er nicht widerdie Vernunft fcy. Man muß nie, che man denGrundiert studiert hat, einen Commentar, auchden Beßten, nachschlagen, wie man doch hernachthun kann: Dis gibt Uebcrzeugung und Festig-keit. Man muß bei) allem die Bemerkungen undEinwendungen der Kenner *) über unsere Deu-tungen anhören, und nie weife in seinen eignenAugen scyn. Man muß seine Gedanken ummöglichst zu nutzen, ganz kurz fassen und sie nichtdurchwässccn, alle unnöthigc Philologie als einunnützer Auswand bleibe weg Man muß beyallem unberührt hindurch gehen, und ohne sich mitandern zu thun zu machen bloß seine Mcynungmit ihren Gründen sagen. Die gerade Linie istdie kürzeste. Indessen muß man anderer Bemer-kungen immer prüfen und der kleinste richtigeGedanke muß uns willkommen seyn. Man darf

nicht

*) Ick babe meine kritische und eregctische Funde denGelehrten mündlich, oft auch schriftlich mirgerheili,und von einigen Antworten erhalten. Der sel. Prof.Berg, mein verehrter Lehrer und Gönner, ließ michhier nie eine Fehlbitte thun.