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Savoyen und Marlborsughs seinem Untergange nahegebracht wurde. Der Tod des Kaisers Joseph 'änderte das politische System der Seemächte zu Gunsten desbedrängten Ludwig XIV und führte die FriedensschlüsseZU Urrcchr s 1713 s! und Raftadr-Daden s 1714s! herbey,wodurch die bourbonsche Succession in Spanien anerkannt,Belgien an Oesterreich abgetreten und Frankreich gedemü-thigt wurde.
92) Unter einem zunächst durch der spanischen KönigintLlnahcth von Parma und ihres Ministers Albcronis?7>4—1719s! Vergrößerungsplanc veranlaßten beständigenAllianzen-Wechsel erhohlten sich die südwestlichen Mächte vonihren Angrengungen und Georg I Kurs. v. Hannover,leitete als König von Grosbritannien fi7i4—1727s!, wel-ches durch ihn und seinen Nachfolger blühenden Wohlstandund darauf sich stützendes politisches Ansehen erlangte, Eu-ropa's Schicksal. Kaiser Carl VI »711—>740 s> war mitder ss. 1713s! zur 'streu Idee gewordenen pragmatischenSanction beschäftigt. In Frankreich erzeugte sich unterdem schwachen Ludwig XV IN71Z — 1774t aus Familien-fabale» und Verdorbenheit des Hofs eine die Unumschränkt-hcit der königlichen Macht zugleich misbrauchende und unter-grabende drückende Aristokratie; doch sammlete der erschöpfteund bis zum öffentlichen Eingcständniß seiner Finanzzcrrüt-tung s 1717 —1720 s? herabgesunkene Staat während des Mi-nisteriums des ökonomisch-behutsamen Card. Lleurp I.1726^ 1743s? neue Kräfte und lies diese in dem für Granis-Zans Lesczinskp geführten Kriege 117ZZ —17354 Oe-sterreich fühlen.
93) Carls VI Tod si74o? gab zu einem großen Kam-pfe die Loosung; Preußen, Frankreich, Spanien, Baiern,Sachsen arbeiteten auf den Sturz der österreichischen Macht„UV die von allen Seiten furchtbar bedrohte Maria The-resia fand nur bey den edlen Ungern, und in Grosbritan-nien u. Holland Unterstützung. Friedrich d. Gr. ^1740