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Dritte Periode
von I. Christus bis zum Untergange des weströ-mischen Reichs ^476 n. Ch. G.Z.
Zi) diesem Zeiträume scheiden sich die alte und neueWelt, deren sich selbst bildende Entwickelung im Mittclairerersolgt; indem die römische Weltherrschaft ihrer Auflösungentgegenwankr, treten die Keime der polirisch - moralisch-neuen Welt hervor. In den ersten 200 Jahren gewahrenuns hip. Quellen u. -Hülfsmittel noch große Unterstützung;vom dritten Jahrhunderte an werden dic>e Unterstützungenseltener; bald Facüonsgeist bald Nüchternheit bald Beschränkt-heit bey allem Streben nach Universalität erschweren ihrenGebrauch. Viele Denkmäler werden vernichtet oder verstüm-melt. — Der Gchauplan ist das römische Reich in seinemganzen Umfange; die Wichtigkeit einzelner Provinzen wech-selt in verschiedenen Zeiten. In dem Nord-Osten Asiens bre-chen universalhistorische Revolutionen aus und Siua wirktzum erstenmale auf die gebildete Welt. Das früher kaumbemerkte Germanien ist der Ccntraipunct der zu Roms Ent-waffnung am kräftigsten mitwirkenden Völker. — Die-Hauprvölker sind Römer, welche sich s28bs in westlicheund östliche theilen; Germanen, deren edle freye Volksver-sassung, aus ihrem roheren Zustande herüber genommen, mitdem Guten aus der griechisch-römischen Verfassung amalga-mirt wird; Parrher, fortgesetzt Gegner der Römer, undbey der Regeneration des persischen Staats s226^ übermäch-tig in Asien; die -Hunnen, zerstörend und verwüstend. Un-ter den Ncbenvölk'ern zeichnen sich ausser den in der vori-gen Periode erwähnten (S. 55) mehrere Völkerstamme aus,welche an der Umstaltung der römischen Welt in eine germa-nisch-christliche näheren oder entfernteren Antheil hatten.
i) Weltkunde (S. ?5) eher verengt als erweitert; die Vcrlmi-dung d. Völker u. Staaten vom z Jahrh, an oft unterbrochen.
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