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— 1786) eroberte und behauptete den größern Theil Schle-siens in zwey Kriegen s 174a —1742; 1744 —1745'; dasanfängliche Kricgsglück der Franzosen dauerte bald ss. 1744)blos in Belgien fort; Oesterreich ss. 174z) mir Sardinienund Sachsen verbändet trinmphirte im südlichen Tentschlandeund in Italien, und Grosbritanniens Seemacht zeigte sichin ihrem vollen Glänze. Der Aachncr Friede L1748) stelltedie alten Verhältnisse wieder her; nur Italien erlitt Verän-derungen und Preußen war in die Reihe der Mächte vomersten Range eingetreten.
94) Die über den Assientotractat s i?5z) zwischen Frank-reich und England entstandene Zwietracht erzeugte ^1755)einen für die brittische Herrschaft auf den Meeren entschei-denden Seekrieg, welcher einen siebenjährigen Continental-krieg l 1756^17^^ zur Folge hatte. Preußens großer Kö-nig, mit Grosbritannicn und einigen Fürsten des nördlichenTentschlands verbunden, bestand den ehrenvollsten Kampfgegen Oesterreich, Rußland, Frankreich, Sachsen u. Schwe-den; nahe daran zu unterliegen, rettete ihn der Tod seinererbitterten Feindin Elisabeth K. v. Rußland k 17(12); indem Frieden zu Fonraineblean lsschz) wurde Frankreich vonNordamerika ausgeschlossen und in dem zu -Hubert-Burgsi?6z) crndtete Friedrich den Lohn seiner Anstrengungendurch die Sicherstellung seiner Monarchie.
95) Die durch den Kampf zwischen den schwarmerisch-rigoristischen Jansenismus und den ehrgeitzig-habsüchtigenJesuiten ss. 171z) und durch unvorsichtige nnd verunglückteAnmaaßungen Clemens IX si7oo—>721), XII si7zo
— 1740) nnd X'II si7z8 —1769) ihrem Untergange nähergebrachte pabstlichc Macht erhielt den Todesstreich, alsClemens XiV von den bourbonischen Höfen s i77Z) genö-thigt wurde, den schon früher aus Portugal von Pombalsi759) verbannten Jesuircn-Orden aufzuheben. Kaiser Jo-se pH I> s 1780-^1790), durch zu rasche Reformationenunglücklich, hob die Verbindung der Orden mit dem Pabste
auf