Staat, wie keiner seit Carl's S. Gr. Zeit statt gefundenhatte, und bildete die italiänische Politik fast vollständigaus; seine, auch im Unterdrückungskriege gegen die tcurchenProtestanten s1546k sichtbare Vergrößcrnngsplane wurdentheils durch türkische, theils und vorzüglich durch französi-sche Kriege 5-521; 1527; 1536; 1542; 1552k, deren Re-sultat nur im Besitze Mailands und in der AusschließungFrankreichs aus Italien bestand, aufgehalten. Nach seinerResignation 51555k theilte sich die ungeheure Macht in zweyZweige, welche anfänglich wenigstens dukch Eifersucht ge-,trennt blieben. Spanien zehrte eine Zeitlang von den Zin-sen des durch Ximencz und Carl gcsammletcn Capitalsan Macht und Ehre; bald aber wurden unter dem finsternhcrrschsüchtigen Philipp ll l 1556 — 1597 k seine Seemachtund Handlung gestürzt; für den Verlust der reichen Nieder-lande li57y; 1581 k konnte die Einnahme Portugalsnicht entschädigen und der von England fs. 1588 k gedemü-thigte Staat sank fbis 1640k unaufhaltbar schnell, ob ergleich mit dem mächtigeren Oesterreich 's-618k in die engsteVerbindung getreten war. — (Oesterreich strebte unter Fer-dinand 1l 51619— 1637 k und lil f —1657 k nach derDictatur in Europa und benutzte dazu den böhmstchen Jn-surrectionskrieg s 1618k, welcher dadurch eine drepslgjahrige5-6-8— 1648 k Dauer erhielt. Vergeblich stellte sich Chri-stian IV K. v. Dänemark f 1625k den reissenden Fortschrit-ten der kaiserl. Waffen zur Unterjochung Teutschlands entge-gen; Ferdinand II schien durch das Resiirutions-Edicts 1629 k die Annäherung zum großen Ziele öffentlich einzu-gestehen, als in dem von Frankreich gereizten GustavAdolph K. v. Schweden 51630k der Retter des Prote-stantismus und der teutschen Freyheit auftrat und eine unterseiner Leitung stark gewordene protestantische Ligue der vonOesterreich abhängigen katholischen Union entgegengestelltwurde. Nach des großen Königs frühem Heldentods 51632kbehauptete sich, unter französischer Mitwirkung, die von H.
Bern-