wurde Lithauen mit Polen vereint, der Adel und Klerus,als einzige Repräsentanten der Nation, erlangten nun Vor-rechte in der Republik und die Macht der Reichstage warin. Steigen. Der Kampf mir dem teutschen Orden ls» iZZZ)u. mit den Osmanen ls. 444z l war fast ununterbrochen.
7>) Xll. In Ungern waren die Thronstreitigkeiten mitMladislav hioZb —lOyzl beendigt u. K. RolomannL1L9H — iiizii zeichnete sich als einen der größten Fürstenfeiner Zeit aus; der Staat wurde hiiO2; iiZyi! durch Unsterwerfung angränzender slavischer Länder vergrößert, geswann an Bevölkerung durch flandrische und teutsche Koloni-sten — 1161; '211^!; die Stände erlangten Rechtesi222l; Cultur, theils aus Constanrinopel, theils aus Ita-lien und Teutschland entlehnt, und Barbarey bestanden ne-ben einander. Auf die traurige Zeit der mongolischen VersWüstungen l i2-pO f.l und innerer Unruhen und Thronstreitig-keiten ^1290; iZOO f. folgte die glänzende Periode unterden Königen aus dem Hause Anjou Larl's I RoheresfiZOg — lZ42 SohnCudrvig s. Gr. l—IZ82^ demü-thigte die Mongolen, machte große Eroberungen, beherrschtealle Länder zwischen dem adriatischcn, baltischen u. schwar-zen Meere, und traf zweckmäßige Cultur-Anstalten. ImKampfe gegen die Türken liZhy; tzy6 fch mußte sich derStaat entkräften und kam in immer größere Gefahr ickstZZ),als Constanrinopel Hauptstadt der europ. Türkey gewordenwar. Nach Mladislaus VZ Tod wurde der Sohn destapfern Johann v. -Hunyav fst. 145^, Matthias l-Hunpad Corvinns st448">49oü zum König erwähltund verschaffte dem Reiche eben so großes militärisches An-flehn als er für höhere Cultur sich lebhaft interessirte. Unterf. Nachfolger MlaVislav VIl v. Böhmen ^1490—1516)sank Ungern unaufhaltbar schnell; die ständischen Rechte undFreyheiten gewannen an Umfang und Festigkeit bey dem Ver-falle der königlichen Macht. -
72) Hfehenvöik'ex? --- s) Das oströnnsche Reich, von
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