Türke», Ungern und slavischen Nachbarn befehdet, durchPfaffen, Weiber und Verschnittene zerrüttet und wegen dermit Ueberverfeinerung des gesellschaftlichen Lebens gepaartenscheußlichen Ausartung der Denkart für jede wohlthätige unddauerhafte Reform unempfänglich, kam seinem unvermeidli-chen Untergange immer näher. Die Kreuzzüge, von welchensich Alex, us I s ic-Zi —lii8^ große Vortheile versprach,beschleunigten die Entkräftung des tief gesunkenen Staats u.der bewunderte Heroismus Io hann I finZ und
s. S. Manuel I s — konnte ihm nur die Eristenz
fristen. Unter Meutereym über die Thronfolge eroberte fd.Z2 April 1224^ die von Venedig geleitete Kreuzarmee Con-siantinopcl; es entstand ein lateinisches Raiserrhum (25 al-Suin v. Flandern 1204 — 25aldnin II 1261), mit meh-reren lat. Fürstenthnmern zur Seite; die griechische Regen-ten-Familie zog sich nach Nicäa (1206^, während anderePrätendenten in Trapezunt, Epirus, Attalia, Rhodus, Phi-ladelphia und Korinth kleine Herrschaften stifteten. Zwar er-oberte Michael VIII K. v. Nicäa, Coiistantinopcl sd. 25Jul. 1261 j wieder; aber innere Unruhen nahmen überHand,die Türken drangen vor, bemächtigten sich als Aliirte derZaction des Johann Ratttakuzenus Gallipoli'ssiZ55^ und bald sbis 1400^ des ganzen gricch. Reichs inEuropa bis auf die Hauptstadt; auch diese fiel endlich fd.2y May 145z j in ihre Hände u. so trat ein mächtiges tür-kisches Reich an die Stelle des griechischen. — I) Portu-gal, von Alphons VI K. v. Castilien s. Schw. S.-Heinrich v. Burgund als Erbstaat überlassen friLyjnnd von dessen S. Alphons I zum Königreiche sii4Zjerhoben, zeichnete sich durch Bekriegung der Maure» in Afri-ka s s. und noch mehr durch See-Unternchinungen aus,wozu -Heinrich imviguwr ^1412 —1460^, S. I 0 hannI,Veranlassung gab. Handel und Industrie waren im Stei-gen. — c) Die nordischen Staaten stehen mit dem übri-gen Europa in keiner oder in sehr geringer Verbindung und
die