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königlichen Alleinherrschaft führten unter Ludwig XI fig,6r— 148Z Ü zu einem großen Resultate: die Macht der Großenwurde gebrochen, viele Provinzen mit der Krone vereinigt,die gallicanische Kirche dem Pabste unterworfen nnd Frank-reich trat als militärische Macht hervor (Subsidien-Tractatmit der Schweiz 1475), welche unter Carl VIII srgZZ—1498^ sich durch Eroberungsplane auf Neapel ankündigt unddurch Collisionen mit Oesterreich und Spanien zum Entstehender anfänglich dunklen Idee vom politischen Gleichgewicht inEuropa Veranlassung giebt.
75) VI. Teur chland, durch Kraft und Thätigkeit sei-ner Einwohner, durch Lage und Berührung mit den Nach-barn, und gewissermaaßen durch die öffentliche Meinung,welche dem römischen Kaiser das Primat unter allen Regen-ten zuerkannte, politischer Centralpnnct des sich bildendenEuropa, vergeudete seine Nationalkraft in inneren Reibungenund Fehden, und arbeitete auf systematische Trennung undTheilung hin, woraus eben sowohl Streben nach kunstvollerRegelmäßigkeit der Bundes-Constitution, bürgerliche Civili-sation und Volkswohlstand, als Mistrauen und Factionsgeistbey getheiltem, 01 t einander entgegengesetzten Interesse, undpolitische Ohnmacht im Verhältnisse zu den an Einheit ge-winnenden benachbarten Staaten hervorgingen. Die Machtder teutschen Könige wurde durch die mannigfaltigsten Ver-anlassungen geschwächt: nur zu viele derselben opferten einenTheil ihrer Kräfte in Kreuzzügen aus; andere, besonders diechvhenstaufen s r >52 — 124^, in unglücklichen Versuchenauf Italien; mehrere und vorzüglich den geistvollen energi-schen Friedrich II s 1212 —1250 drückte der päbstlicheDespotismus darnieder; und bald waren das Ansehn unddie Einkünfte des Königs so gesunken, daß sich die Königemir durch angeerbte Hausmacht behaupten konnten. Teutsch-lands Oberhoheit über Wenden und Slaven dauerte fort,die über Italien war ss. iZlzsj zweydeutig. Mit dem umdie Wiederherstellung der Ruhe und Sicherheit im Inneren
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