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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
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theil nahmen. Das von beschrankter Demokratie fil?^ zurErb-Aristokratie s l29? —1299^ übergehende Venedig, mäch-tig zur See und reich durch ausgebreiteten Handel, standan der Spitze der lombardischcn Städte, zeigte im Kampfemit Genua eine unversiegbare Kraft und bemächtigte sichsi2v4 f.^ der Herrschaft auf dem mittelländischen Meere u.des ostind. Handels; durch die von Genua begünstigte Wie-derherstellung des gricch. Kaiserthums fi2öi^ wurde ihreAlleinherrschaft zur See sehr beschrankt, aber dagegen erwei-terte sie ihr Gebiet auf dem festen Lande sbes. 1404 — 5484^beträchtlich, erwarb (Zypern ^1486^ und konnte den vonden osm. Türken siggü—1495 l! zugefügten Verlust leichterertragen. — Unteriralicn kam nach Anssterben der nor-mannischen Dynastie mit LvilhelinII fii89Ü, an dieKaiser aus dem Hohenstaufischen Hause und hatte unter-Heinrich VI Lil9ZÜ und Friedrich II sii93—1250^seine herrlichste Periode. Nach ckonradins Hinrichtungh 1269 4 beherrschte der vom Pabste als Lehnsherr beschützteCarl r>, 2lnjsu ff 1265^ beide Sicilien, bis sich Sieilienf 1282^ durch die Blut-Vesper losriß und Per er v. Arago-nien als Oberhcrrn anerkannte. Unter Alphons V v.Aragouien wurden H14Z5Ü beide Reiche wieder vereinigt. —Die übrigen italiänischen kl. Staaten spielen eine unterge-ordnete Rolle. —

74) V. Frankreich gelangte unter oft drückenden Schick-salen zu hoher Kraft und gediegener Einheit der Nation.Die Königsmacht stieg seit dem Anfange des Zeitraums, un-terstützt durch die Kreuzzüge, woran französische Ritter denlebhaftesten Theil nahmen; der Bürgersiand erhob sich frühff. rloZch ob er gleich erst spät slzogZ als Reichsstand an-erkannt wurde. Die nur durch unzeitige Theilnahme einigerKönige (Tudrpig V!I; Philipp II; KudrviglX) anden Zügen nach Palästina und noch mehr durch zerrüttendeKriege mit England auf französischem Boden s 1339 —1449^aufgehaltenen Fortschritte in Begründung und Erhöhung der

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