yriZ sind dunkel. Igor's (915 — 945^ Versuche gegen
Ostrom (941; zum zweytenmalc 944? Tractat 945?^ mis-glückten. Das Christenthum wurde allgemein eingeführt ist955^ und begründete Cultur, welche unter WladimirsIRegierung (98t — 1015 z bedeutende Fortschritte in dem gros-sen Staate machte. Alles stand aber still, als das Reich un-ter die zwölf Söhne Wladimir's, welche den Grosfür,stcn zu Kiew als Obern anerkennen sollten, vertheilt undSchauplatz fortgesetzter Fehden wurde; die Erschöpfung stiegbis zum Anfange der Mongolen-Herrschaft si224; 12Z8Züber Rußland.
64) V. Ostrom sank durch theolog. Polemik u. Super-siition immer tiefer, das Volk war eben so verworfen alsunglücklich, die Regenten hatten mit Pfaffen- oder Weiber-Jnrriguen zu kämpfen; die schönsten Provinzen gingen ver-kehren und die Einfalle plündernder Barbaren vermehrtensich. Die bessere (Dasilius I st. 886 u. s. S. Ibeo VIst. 911) maccdonische Dynastie artete bald ss. 911s! aus undals die tapfern Comnenen mit Isaak (1056—1059 z mi-litärisch auf den Thron erhoben wurden, war des ReichesAustand schon zu gefährlich, um verbessert werden zu können.
6z) VI. Das arabische Chalifat hatte unter -Harunal Rasch id s786 —8081 ». s. S- Al Mamun f—8ZZ^Iseine legte glanzende Periode; sie standen mit auswärtigenMachten in Verbindung; Wissenschaften und Künste blühe-ten; aber Lurus des Hofs und der Großen erstickte den re-ligiös-militärischen Geist der Regierung und bereitete denVerfall des schon früher seiner Einheit (Spanien 750; Afrika762 u. 79b) beraubten Staats vor. 2ll Mora sein, Ma-mun's Vr. ( —841^!, bildete aus Türken eine Leibwachevon 50000 M., welche bald die Rolle der Prätorianer über-nahm. Unter s. Nachfolgern bemächtigen sich Türken derFeldherrnstellen und Statthalterschaften und das Chalifat löstsich in mehrere Staaten auf, welche mit dem Chalifen zuBagdad, als geistlichem Oberherrn, in einer Art von Lehns-
ver-