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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
Entstehung
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139
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auch nach Böhmen und in das slavon. Pannonien verbreite-ten, griechisch-slavonischen Cultus und eine merkwürdige Na-tioual-Litcratur. Einzelne Anführer stav. (mährischer, Tsche-chen) Stämme standen unter fränk. Schutz und nur wenigehatten Geist und Kraft genug, sich unabhängig von Teut-schen machen zu wollen. Rostislav (846 — 870) scheintoström. Unterstützung gesucht zu haben und wurde im Kam-pfe gegen teutsche Anmaaßungen durch Verräthercy gestürzt.Gviaropolk (870 — 894), si Neffe u. Verräther, Stif-ter des grosmährischen Reichs, erhob sich gegen Teutsche(871 — 874), gewann Pannonien (882 — 884) und behaup-tete s. Föderativ-Staat gegen Arnulf und die Ungern(892 — 894). Durch innere Spaltungen und Fehden, Fol-gen der Theilung des Reichs unter drey Brüder, erleichter-ten den Teutschen (899) die Unterwerfung der Mähren undden Ungern die Besitznahme Pannoniens. — Zu Polen con-födcrirtcn sich die Slaven und erkannten Ein Oberhaupt an(840), als ihre Stammsverwandte jenseits der Oder,Teutschlands Obermacht zu fühlen anfingen. Das Christen-thum wurde unter Micislav (964) und lBoleslav(992) eingeführt und gegen Teutschland ward oft gekämpft.H. Lasimir (1041—1058) erwarb sich große Verdiensteum den Staat; Äoleslav II (1058 — 1079) unterlag derallmächtigen Hierarchie. — Rußland, in den ältesten Zei-ten oben von Finnen, unten von Letten bewohnt, war schonlange durch slavische Einwanderungen überschwemmt worden,als eine Horde normännischsr Abcntheurer (Waräger) einfiel(859?) und sich Tribut in Pelzwerk entrichten lies; die zuihrer Vertheidigung gegen sie confödcrirten Slaven riefen siebey inneren Unruhen selbst zu Hülfe (862) und unter Ru-rik, Sine.is und Truroor wurde der Grund zum rus-sischen Staate gelegt. Rurik erhielt die Alleinherrschaft^865 —879) u. führte die Lehnsverfassung ein; unter (pleg(879 — 912) wurde Kiew erobert und Residenz (882), undder Staat erweitert; die Verhältnisse zu Consiantinopel (907;

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