In Norwegen mögen sich schwedische Aolonieen
niedergelassen und mehrere kleinere Staaten gegründet haben,welche -Harald -Haarfeigei s 86z — YZz^I unter s. Herrschaftvereinigte; unter Oluf ll wurde f 1020^ das ChristenthumNatwnalreligion und der Staat bald fast ganz von Rom ab-hangig. — In Island ließen sich ss. 875) misvergnügteNorweger nieder und bildeten eine durch Seefahrt (Grön-land entd. yZz), lebhaften Handel und hohe Cultur ausge-zeichnete Republik (bis 1261^, welche von Norwegen anSse)82l christianisier wurde. — Dänemark, größcrntheilsgermanisch, nur im nördlichsten Theile sinnisch, hatte Stamm-Anführer u. einen Oberkönig und kam s im Auf. d. 9 Jahrh.mit dem frank. Staate in Berührung; die erste christl. Be-kehrung sZ27^ blieb ohne Erfolg. Gorm (855 — 9Z6^>unterwarf sich die kleinen Könige und eroberte bis an dieTrave. Srven I eroberte England sioiz > u. si S. Ca-nur ll d. Gr. (ivlz —i«ozZ^ beherrschte Dänemark, Eng-land, einen Theil Schottlands, Norwegen und einen TheilSchwedens, und führte das Christenthum als Staatsreligionund die angelsächs. Feudalverfassung ein. Nach s. Tode zer-fiel der große Staat und Dänemark wurde s bis 1157) durchAnarchie zerrüttet.
6z) lV. Die Slaven-Welt breitete sich nördlich vonDonau und Theiß bis an das baltische Meer aus und wurdeim Norden durch die Linnen-Welt begränzt. Die nördlichenSlaven zogen sich bald nach Rußland hinein; die südlichensinken sum 527) an über die Donau zu gehen und stiftetendie Könige. Kroatien, Servien, Bosnien; die, welche Ger-maniens östliche Hälfte bewohnten, traten unter sehr ver-schiedenen Namen, im Zeitalter Carl's ö. Gr. hervor undverbauoen sich zum Theil mit den Franken gegen die Ava-len; sie lebten in unverbundcnen Horden unter Senioren,ohne eigentliche Verfassung; schon im 7. Jahrh., noch mehraber durch Carl (f. 804) wurden sie christianisirt und er-hielten durch Cyrill und Merhodius ss. Z6z) den,
auch