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wurden Asien und Aegypten unterjocht. Zwar wurde derVerfall des unter seiner Größe beynahe erliegenden Staatsschon frühzeitig durch religiöse Factionen, Thronsireitigkeitenund übergroße Macht der Statthalter vorbereitet, aber den-noch erhielt sich die arabische Herrschaft zwey Jahrhundertelang sbis8g,l^>. Unter dem (hmmajiaden Moau?ijahwurde Damask s66c?j Sitz des Chalifats; unter IValids/c-z — 714^ breiteten sich die siegreichen Araber über Afrikaund Spanien aus; und ohne Carl Marrell s Oct.würde der größere Theil Europa's dem Islam haben huldi-gen müssen. Unter den Abbasiden ss. 750 l umfaßte dasarabische Reich Asien vom Indus bis an das kaspische undschwarze Meer, Nordafrika u. den größeren Theil von Spa-nien; Mansur k75Z — 774^, der Erbauer der neuen Re-sidenz Bagdad s7Ü2H und s. Nachfolger beförderten Künsteund Wissenschaften.
54) Ncbenvölker: .4. Während großer Revolutionenunter den tatarischen Stämmen im nördlichen Asien seit derMitte des 4. Jahrh, erheben sich die Türken als ein mäch-tiges Volk am Jrtysch und Jaik und veranlassen die Aus-wanderung vieler Völker. — Die Bulgaren herrschend vomDon bis an die Kama frzÜZj dringen gegen die Donau vorund werden s48?j von dem OGoth. Theodorich) geschla-gen, breiten sich aus f s. 49^ und gründen ein mächtigesReich von der Kama bis an das schwarze Meer, gleichdrückend für slavische Stämme und ORom; sie stehen unteravanscher Oberherrschast sgüo — üzgch, setzen sich in der heu-tigen Bulgare») süZol und werden dem oström. Reich im-mer gefährlicher. — Die Avaren, Mongolen, fliehen ausdem nordöstl. Asien vor den Türken, unterwerfen sich dieHunne» am Don s55?l und treten mit ORom in Verbin-dung; sie setzen sich sgüal in Dacien und ^567^ in Panno-uicn, von wo aus Griechenland viel durch sie leidet. Sieerobern Dalmatien ss. 6ozs>, was ihnen durch die Kroaten^641^ entrissen wird, beunruhigen ss. 6ioZ Italien und
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