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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
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Ausbruch eines Bruderkriegs; nach Carlmann's Tod^77 st bemächtigte sich Carl, ohne Rücksicht auf dessenmännliche Nachkommenschaft, der ganzen Monarchie.

52) IV. Das oströmische Kaiserthum dauerte untervielfachen äußeren Gefahren und fast ununterbrochenen inne-re!!, besonders kirchlichen Unruhen fort und gelangte sogarunter Justini an I ^27— zu einer wenigstens äus-serlich glänzenden Eristenz; das vandalische Afrika wurdedurch B>ckisar kgZZ f.j und Italien durch Bekisar undNarscs Ü5Z6-554z unterjocht; die für ganz Europa fol-genreiche Gesetzgebung II529I!, die Aufhebung der Philosoph.Lehranstalten zu Athen ^29!! und die Einführung des Sei-denbaues lZ52i! machen die Regierung eines an sich unbe-deutenden Fürsten sehr merkwürdig. Nach Justin lausTod kündigte alles Entkräftung und Hülslosigkeit des Staatsan; Finanzwesen, Kriegsmacht und Dogmatik waren gleichelend; der wahnsinnige Justin II kgöz— 578H mußte Ita-lien anfgeben; gegen die Perser wurden ls, 57Ä entschiedenunglückliche Vertheidigungskriege geführt; Barbaren griffendie europ. Provinzen Ist doch von allen Seiten an; und alsder bigotte-Herakli us ldio— dg-st die asiat. Provinzenwieder erobert hatte, stand in den Arabern ein neuer furcht-barer Feind auf, an welchen Syrien :c. sdzd f.j und AfrikaII647II verlohren gingen. Die besseren Regierungen L.eo IIIII717 —741!! und f vielfach verdienten Sohns Consian-rin V 1^741 — 77ZÜ blieben durch den unseligen Bilderstreitunwirksam.

gz) V. Abul R,asem Mohammed, Reformatorder Landesreligion Ist 609!, besiegte f. Stamm Koreisch Ist62ZH und vereinte die Araber zu Einer Nation, unter demvon ihm organisirten Chalifat 11629!!; religiöser Fanatismusmachte die arabischen Heere unüberwindlich; die Ohnmachtdes griechischen und der Verfall des persischen Staats wa-ren der Begründung der arabischen Weltherrschaft günstig;unter den ersten Nachfolgern Mohammed's lbg2 —655;

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