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Die Armeen, im Besitze der lezten Rechte und Energie derNation, meist unbändig, verstärkt durch Auslander, wah-rend sich die vornehmcrn Römer immer mehr dem Kriegs-dienste entzogen, im langen Friede» vom großen militärischenGeiste entwöhut, verkauften den Thron oder kämpften umihn; der Senat handelte nur siyz. 2^7. 27^, wenn Sol-daten es wollten und verstatteten, oder um den thätig ge-äußerten Willen derselben zu sanctwuircn. Die Regierungenwaren in der Regel von kurzer Dauer; die Mehrheit derRegenten war gransam und ausschweifend, wenn gleich kei-ner Caracallus und Elagabal's vollendete Größein dieser Hinsicht erreichte; die besseren wurden von den Svk-daten nicht lange gedultet s lyz. 2z8- 275. 282^, weil siereformiern wollten, und vermochten auch nicht viel sür daSInnere zu thun, da die Gränzen vertheidigt, Empörungengedämpft und Kronprätendenten unterdrückt werden mußten.In dem lasterhaften Zoom war fast alle Tugend und Männ-lichkeit erstorben und die sbcs. f. 21z f. 2gz^ auSgcsaugtenund mishandelten Provinzen wurden immer unvermögenderund ungeneigtcr, die einbrechenden Barbaren abzuwehren,welche sich bey steigender Verachtung gegen die römischenLegionen, zudringlicher und furchtbarer zeigten. Die Mark'-inanncn, von welchen Commodus den Frieden fi8c>^erkauft hatte, rückten s2bosj bis Ravcnna vor und wurden,nach einem gefahrvollen Kampfe s2b8 fH erst von Probusf 277^ zurückgeschlagen; die Franken drangen s 26z ^ vomNiedcrrhein nach Gallien vor und wnrdcn nicht ohne großeAnstrengung von Aurelian f27Z^I und Probus ^275.277^1 in ihre Gränzen zurückgewiesen; die zur See und aufdein Lande gleich mächtigen Gorhen am schwarzen Meereund an der Donau erhielten von Caracallns f2i^ Tri-but, gingen über die Donau s2zosl, verwüsteten Griechen-land und Asien fZ58—-26gF und bemächtigten sich, besiegtvon Llau dius 4k u. Aurelian »69 — 271^, des ge-räumten DacienS ^275^, von wo aus sie öftere Invasionen
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