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war durchaus tugendhaft; bey stoischer Strenge gegen sichselbst beurtheilte er andere nur zu mild; sein ernstes Bestre-ben, durch Gerechtigkeit und Güte wohlzuthun, wurde durchanhaltende kriegerische Unruhen gehemmt. Die östlichen Pro-vinzen mußten gegen die Parther fiüi— geschützt wer-den; fast alle Gränzen des röm. Reichs waren von Barba-ren (Sarmarcn, am Kaukasus und dann an der Donau;Alanen am Dnepr, dann gegen Dacicn; Mauren in Spa-nien t7g; Ducclici in Aegypten; Saracenen von Assyrienbis nach Afrika; Ztarren am Rhein u. f. w.) bedroht; ge-gen die auf Italien eindringenden Marb'manncn wurdesiö? "i?4^ ein gefahrvoller Kampf bestanden; und kaumwar die Empörung des syrischen Feldherrn Avioius Gas-sius si7Z) unterdrückt, so brach ^178^ ein neuer Mark-inannischcr Krieg aus; wahrend des ersten Feldzugs starbMarc Aurel zu Wien. —
1) Giielle»! zu Trajan's Gesch. i-i fu?-. t. X. u.
— Voil^adrinn bis Valcrian/i i/toi'icce s. S. 2IZ. — D> Hege«
rvisch übcr die für die Menschheit glücklichste ZLpschc in derromischen Geschichre. Hamburg 1800. gr. 8. —
2) Die von Hedrian eingerichtete Reichsvcrwaltung blieb imwesentlichen bis auf Dioclecian unverändert.
zk>) Mit dem durch unsinnige Verschwendung und ra-sen de Grausamkeit ausgezeichneten L. C 0 in ins 5 u s An-r on. f i?. März 180 — zi. Dec. 192s! fangt das ZeitalterdeS furchtbarsten militärischen Despotismus an; er ließ demschon unter den vorhergehenden besseren Regierungen nur zunachsichtig geduldeten milit. Uebermuthe unbegranzten Spiel-raum, so daß iZoo bewafnete Repräsentanten der britt. Le-gionen s i82sl nach Rom kommen, mit den Pratorianernsraternisircn und den Kopf des Prcm.Min. Pcrennis ver-langen durften. Mit CommcSus starb die Familie derAntonine aus und es zeigten sich die traurigsten Folgen vondem Mangel eines anerkannten Erbrechts auf den Thron.
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