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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Platz endiget, über den wieder andere völlig unfrucht-bare und zum Theil mit Schnee bedeckte Berge her-vorragen. Mitten auf diesem ebenen Platze erhebtsich ein grüner Punkt von ansehnlichem Umfange, undfällt um so mehr in die Augen, als er von seinenUmgebungen absticht. Dieser Punkt zeigte sich, oderentschwand unserm Auge je nach den Krümmungendes Weges, den wir verfolgen mußten. Endlich kamenwir nahe genug, um einen kleinen Wald erkennenund Baume von wunderbarer Dicke unterscheiden zukönnen: es waren die Cedern. Ungeduldig der erstedort zu seyn, eile ich dahin. Plötzlich erblicke ich vierreich angeschirrte Pferde, die weideten, und neben ihneneinen jungen Araber, der sehr schön gekleidet war. Derjunge Mann stürzt auf mich zu, als wenn er mir denWeg versperren wollte, und richtet Worte an mich,die ich nur durch die Heftigkeit seiner Bewegungenund durch das Feuer, das in seinen Augen brennt,mir zu deuten vermag. Ich halte an und warte aufmeinen Dolmetscher, um von ihm genauer zu erfahren,was jener wolle, und was die Ursache seines Zornesscy. In diesem Augenblicke sehe ich flüchtig eine jungeFrau, die mit einem Kinde auf dem Arme so eilig alsmöglich entflieht und ihre Richtung gegen die Pferdenimmt. Nach Sitte der Frauen des Libanon warsie mit einem Ungeheuern Hörne geschmückt, und trugeinen großen Schleyer. Wahrend ich sie beobachtete,verschwand der Araber. Einige Minuten darauf sahich sie, von zwey bewaffneten Dienern begleitet, in Eile