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zeigte sich die Natur. Das Grün, dichtes Gebüsch,ein kräftigerer Pflanzenwuchs entschädigten uns fürdie Oede und Unfruchtbarkeit der Gegend, durch diewir eben gekommen waren. Bald befanden wir unsin einer herrlichen Landschaft: es gibt nichts Reizen-deres, als Eden und seine Umgebungen. Hingerissenvon dem Schauspiele, das ich vor Augen hatte, wun-derte ich mich nicht mehr, daß viele Leute, mehr nochdurch die Fruchtbarkeit des Bodens und die Schön-heit der Landschaft, als durch die Gleichheit des Na-mens getäuscht, eine so liebliche und herrliche Gegendfür das irdische Paradies gehalten haben.
Was mich bey dem Eintritte in das Dorf ammeisten überraschte, das waren Nußbäume von einerwunderbaren Höhe und Dicke, von denen man ebendie Früchte abnahm. Eine Menge Männer, Weiber,Kinder, Jünglinge und junge Mädchen waren um dieseUngeheuern Bäume versammelt, sangen und tanztenund legten eine lärmende Freude an den Tag. DieseGesänge, diese Lust, diese Geschäftigkeit gaben Evenein Ansehen von Leben nnd Glück, wie ich es, seitdemich die Schweiz verlassen, noch nirgends gesehen habe.
Inzwischen eilte der Sohn des Scheck, der vonunserer Ankunft schon unterrichtet war, auf uns zu.Er näherte sich uns so höflich und zuvorkommend, alswenn er uns schon lange gekannt hätte, und bat uns,ihm zum Hause seines Vaters zu begleiten, wo er unszu empfangen beauftragt wäre.
Das Haus des Scheck ist ein ganz neues Gebäude,