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feyerlichen Einzug in Jerusalem gekommen ist, füge ichhinzu, daß der Esel mir wie von einer gewissen Glorieumgeben scheint, wenn ich mich erinnere, daß er es war,der mit seinem Hauche den Schöpfer des Himmels unsder Erde, den Erlöser der Welt, als er in der Krippelag, erwärmt hat; daß er es war, auf dem er anjenem Tage ritt, als die Kinder der Hebräer, Palm-zweige tragend, seinen Triumphzug begleiteten.
Verzeihen Sie mir diese Abschweifung, mein lieberKarl! ich kehre zu meiner Reise zurück.
Am ig. sehr früh reiste ich mit Herrn Lafond ab;ein Diener und zwey Führer begleiteten uns. Wirnahmen den Weg nach Eden, einem Dorfe des Libanon,das acht Stunden von Tripolis und drey von denCedcrn erntfernt ist. Ich hatte Empfehlungsbriefean Butros-Karam, den Scheck des Ortes, der durchseine Gastfreundschaft gegen die Reisenden bekannt ist,und ich zweifelte nicht, daß wir sehr gut würden auf-genommen werden.
Nach einem Marsche von einer Stunde auf einerEbene, auf der einige kleine Dörfchen sehr schön gele-gen waren, befanden wir uns am Fuße der Bergedes Libanon, die größtentheils unfruchtbar sind undnur aus Felsen und Abgründen bestehen, an deren Ab-Hange wir in großen Zwischenräumen einige Oelbäumeund elende Häuser zerstreut liegen sahen.
Da am Mittage die Hitze unerträglich gewordenwar, hielten wir bey einem schlechten Dorfe an, in