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hob, auf den Dächern eine Menge Menschen. Kaumwaren wir eingetreten, so erfuhren wir, daß diese Staub-wolke von den Trümmern einiger Häuser herrühre, dieman eben niederzureißen im Begriffe war. Man sagteuns, diese Häuser gehörten drusischen Scheiks an, dieder Pforte treu zum Heere des Großherrn geflüchtetsind, um dem rechtmäßigen Herrscher gegen die Egyp-ticr und gegen den Emir zu dienen, der sich mit Ibrahim verbunden hatte. Um sich zu rächen, ließ Bcchirihre Häuser niederreißen und ihre Maulbeerbäume amFuße abhauen. Aber nicht weniger Erstaunen undSchmerz, als dieses Schauspiel der Zerstörung und derVerwüstung, verursachte es mir, nahe an diesen Ge-bäuden, die unter dem Beile und unter dem Hammermit Getöse einstürzten, Drusen und Türken zu sehen,die mit über einander gekreuzten Beinen, die Pfeifeim Munde, da saßen und mit einer dumm ruhigenMiene die Ruinen des Eigenthums ihrer Verwandtenund Freunde betrachteten, und nicht weit davon Kauf-leute, die in ihren reichlich versehenen Waarengewöl-ben die ganz mit Staub bedeckten Waaren auskram-ten und verkauften, und nur mit ihrem Gewinne undihrem Vortheil beschäftigt schienen. In einiger Ent-fernung schleppte man Unglückliche in das Gefängnißund ein Hause Kinder, die mit der Sorglosigkeit ihresAlters spielten und lachten, lief hinter ihnen her.
Ich verweilte einige Augenblicke in einem Klosterkatholischer Maromten, von wo aus ich einen Botenan den Arzt des Emirs schickte, um ihm meine An-