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Als wir am darauf folgenden Tage Morgens um5 Uhr Bayruth verließen, trafen wir auf unserm Wegcein Regiment egyptischen Fußvolkes, das exercirte. Un-sere Pferde, die nicht an das Trommeln gewohnt wa-ren, erschrocken darüber, und wir hatten Mühe, sievorbey zu bringen.
Anfangs ritten wir durch eine mit Tannen bedeckteEbene, und kamen zwcy Stunden davon in die Bergedes Libanon. Weiber boten uns in Körben frischeFeigen an, die besten die ich je gegessen habe; siewollten keinen Preis dafür bestimmen, und nahmen,was ich ihnen gerne gab, mit Dank an.
Je weiter wir kamen, desto malerischer wurde dieLandschaft. Mehrere einzeln stehende Berge sahen wiestumpfe Kegel aus; auf ihren Gipfeln erblickten wiransehnliche Häuser und einige Gebäude, die wie Schlös- >ser aussahen. Zur Linken erstreckte sich die Aussichtüber die Gebirgskette des Libanon; zur Rechten sahman Bayruth, seine Landhäuser, seine Rhede, und dasMeer; die Tiefe war mit Oelbäumcn besetzt.
Ucberrascht durch den Anblick einer dieser Gegenden, ldie ein Gebäude schmückte, das mir prachtvoll zu seyn »schien, rief ich aus: »Glücklich ist der Eigenthümer !dieses Aufenthaltes!«
»Glücklich! wiederholte mein Dolmetscher mit leiserStimme, um nicht von den Leuten unseres Gefolges !gehört zu werden, »glücklich! wiederholte er, und stieß
einen tiefen Seufzer aus, er ist des Gesichtes >
beraubt.«