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mich zu entfernen, um Naim zu besuchen. Der ehr-würdige Bater Gaudenz Bctti von Pistoja, Pfarrervon Nazareth, welcher seinerseits über die Folgen derAnsteckung beruhigt war, wollte mich begleiten. Manhatte mich benachrichtigt, daß die Beduinen, wüthcndüber die Einnahme von Sr. Jean d'Akre, die umlie-gende Gegend beunruhigten, und daß es gefährlich sey,sich ohne Begleitung auf den Weg zu machen. Ichnahm daher vier türkische I^iter mit mir, welche voll-ständig bewaffnet waren, und wir reisten um 2 UhrMorgens ab.
Der Weg, welcher nach der Ebene Esdrelon führt,an dessen Grenze Naim liegt, ist krumm und sehr schlecht.Ich war voraus, und hatte besonders bey meinem kur-zen Gesichte Mühe, ihn in der Dunkelheit der Nachtzu sehen. Auf einmal höre ich ein dumpfes Geräusch;ich rufe einen unserer Führer, Niemand antwortete;ich rufe noch einmal, — dasselbe Stillschweigen. Nichts-desto weniger setzte ich meinen Weg fort. Bald höreich Geschrey, verworrene Worte in arabischer Sprache,und ich halte es für räthlich, nur mit dem Säbel in derFaust weiter zu reiten. Ich bedurfte meines Muthcsjedoch nicht; es war nur ein Zug von Kameelen, welcheihre Führer von der Seite von Nazareth her führten.Da es sehr dunkel war, so sah ich nichts davon, bismein Pferd von der entgegengesetzten Seite kommendauf den Kopf des ersten der Truppe stieß. Mittlerweileschloßen sich der gute Pfarrer und die vier Reiter wiederan mich an.