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schichtschreiber Joscphus, ist zum Trinken sehr gut undsehr leicht zu schöpfen, weil es an seinen Ufern nursehr feinen Sand gibt. Es ist so kalt, daß es auchseine Frische nicht verliert, wenn die Bewohner desLandes es nach ihrer Gewohnheit an die Sonne stellen,um es durch die größte Sommerhitze zu erwärmen.Es gibt darin eine Menge verschiedener Fische, die mansonst nirgends findet.
»Das Land, fährt er fort, welches den See umgibt,und gleichen Namen führt, ist von bewunderungswür-diger Schönheit und Fruchtbarkeit. Es gibt kein Ge-wächs, welches dieses Land nicht von Natur aus her-vorzubringen im Stande wäre, und die Einwohnersparten weder Kunst noch Arbeit, um so einen Borzugnicht unbenützt zu lassen. Die Lust ist so mild, daßsie für jede Art von Früchten geeignet ist. Man siehthier eine große Anzahl Nußbäume, welche in den käl-testen Ländern fortkommen, und sowohl jene Bäume,welche die größte Hitze bedürfen, wie die Palmbäume,als solche, die eine milde und gemäßigte Lust erfodern,wie Feigen- und Oelbäume finden hier das, was siezu ihrem Fortkommen haben müssen, so zwar, daß dieNatur sich darin gefallen zu haben 'scheint, aus Vor-liebe für dieses Land sich besonders anzustrengen undentgegengesetzte Dinge zu vereinigen, ferner daß in Folgeeines erfreulichen Bestrebens alle Jahreszeiten sich be-mühen, dieses glückliche Land zu begünstigen. Dennes bringt nicht allein so herrliche Früchte hervor, son-dern sie erhalten sich dort auch so lange Zeit, daß man
Reif« nach Jerusalem, ir Bd. 10