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Theil 2 (1837)
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befragen, die mir begegnen würde. Man antwortete !mir, daß das Haus voll Fremder sey. Fremde? und ^aus welchem Lande? Oesterreicher! Oesterreicher inNazarcth! und in großer Anzahl! Die Sache schien !mir unglaublich, und doch war es so.

Es waren Offiziere von der Fregatte »die Kriege-rische,« welche durch den Commodore Baron Accourtibefehliget wurde, und bey Caiffa Anker geworfen hatte. >Sie hatten die Erlaubniß erhalten, Nazareth zu be- !suchen und sich zu diesem Zwecke etwas spät auf den !Weg begeben. Sie hatten die Reise auf Saumroßengemacht, wodurch sie langsamer und beschwerlicher >wurde. Da man um Betten verlegen war, so batich !den Obern sogleich, über das meinige zu verfügen, undstieg dann in das Refektorium hinab, wo ich diese Herrn !bey Tische, und mit gutem Appetite speisend fand. ^Mein Name war ihnen nicht unbekannt; einer derselben ^war ein Offizier, mit dem ich in Wien in häusigen ^Berührungen gestanden hatte. Es entspann sich so- !gleich das ungezwungenste und herzlichste Gespräch !zwischen uns. Da ich mich schon seit einigen Wochenin Nazareth befand, so machte ich gleichsam den Wirth !und bot ihnen alles an, was von mir abhängen konnte.Mehrere hatten sich vorgenommen, nach Jerusalem zu >reisen, welches sie mit lebhaftem Verlangen kennen zulernen wünschten. Ich sagte ihnen, daß dort und inmehreren Städten Judäas die Pest herrsche, und siegaben deßhalb ihr Vorhaben auf. Ich rieth ihnen, sichfür diese Entbehrung durch Bereisung Galiläas zu ent-