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Die Sonne stand schon einige Stunden am Hori-zonte, als wir am Fuße des Thabor ankamen. DerMorgen war herrlich. Eine tiefe und sanfte Ruhe lagauf dem Lande, die Erde war noch feucht vom Thauc,eine große Anzahl Vögel flog singend um uns her, dasGras war so hoch, daß es unfern Pferden bis an dieBrust ging. Zu Debora hielten wir an. Dieß ist einkleines Dorf, welches an dem Orte steht, wo Sisara,nachdem er durch das Heer der Israeliten geschlagenwar, von Jahel, der Frau des Heber von Cinäa, zudem er geflohen war, getödtet wurde. Von hier ausbetrachteten wir einige Augenblicke den Schauplatz deswundervollen Sieges, den die errungen hatte, von wel-cher der Ort den Namen trägt.
»Es war aber zur selben Zeit, sagt die Schrift, dieProphetin Debora, das Weib Lapidoths, welche dasVolk richtete.
»Und sie sandte hin und rief Barak, den SohnAbinocms, von Cedes-Nephtali, und sprach zu ihm :Der Herr, der Gott Israels, gebeut dir; zieh hin undführe ein Kriegsherr auf den Berg Thabor, und nimmmit dir zehntausend streitbare Männer von den SöhnenZabulons;
»Denn ich will zu dir hinführen an den BachEison Sisara, den Fürsten des Heeres Jabins undseine Wagen, und sein ganzes Heer, und will sie indeine Hand geben.
»Und Barak sprach zu ihr: Wenn du mit mir