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gewidmet worden war. Nach einigen befand sich Mariabereits an diesem Orte, als die Juden ihren Sohn aufden Gipfel des Berges schleppten, um ihn von daherabzustürzen; nach andern lief sie bey der Nachrichtvon dem mörderischen Borhaben dieser Wüthenden eiligdahin. Sie war jedoch zu spät gekommen und vomSchrecken gelähmt konnte sie nicht mehr weiter. Kon-stantins heilige, edle Mutter wollte, daß ein Denk-mal, das ihrer Sorgfalt seine Entstehung verdankte, anden tiefen Schmerz der heiligsten Mutter, der zärtlich-sten aller Mütter erinnere.
Die Gegend um Nazareth ist von wilden Thierenbewohnt; Wölfe, besonders Schakale, gibt es hier ingroßer Menge, und es ist selten, daß man nicht Abendsnahe bey der Stadt auf diese Thiere stößt. Oft kommensie Nachts in Menge, um die todtcn Thiere zu ver-zehren, die in den Straßen liegen. Sie stören dieRuhe der Einwohner durch ihr schreckliches Geheul,auf das die Hunde, deren Zahl sehr beträchtlich ist,sogleich durch ein fürchterliches Gebell antworten,so daß das betäubendste und ohrenzerreißendste Getöseentsteht. Als wir zurückkehrten, kam einer dieser ge-fährlichen Nachbarn sehr nahe an uns vorüber, — eswar ein Wolf von ungeheuerer Größe. Glücklicherweiseerschreckte ihn unser Anblick mehr, als uns der seinige.
Eine Biertelstunde von da ist ein Brunnen, wel-cher den Namen Maria's trägt. Er ist gegenwärtig indie Kirche der schismatischcn Griechen eingeschlossen,welche ganz nahe daran einen Altar errichtet haben«