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Theil 2 (1837)
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Gesinnungen der Frömmigkeit und der Liebe einzuflößen,wie sie dieser heilige König gehabt.

Gegen tZ0 oder i-w Schritte von da war dasHaus, wo Marias Gemahl das Handwerk eines Zim--mermanns ausübte. Man bezeichnet den Ort nochheut zu Tage mit dem Namen der Wcrkstätte desheiligen Joseph. Diese Werkstätte war in eine ziem-lich große Kirche umgewandelt worden; aber die Türkenhaben einen Theil davon zerstört, und es ist nur eineKapelle davon übrig, in welcher täglich das heiligeMeßopfer gefeycrt wird. Ueber dem Altar befindetsich ein sehr mittelmäßiges Gemälde, welches den Hei-ligen darstellt, wie er mit seiner Arbeit beschäftigt ist,und dabey durch den Knaben Jesus unterstützt wird.Es ist ein Geschenk eines adelichen Fräuleins ausFlorenz, welches nicht vergessen hat, seinen Namen undsein Wappen daraufzusetzen.

Nicht weit davon ist die Synagoge, wo Jesus lehrte,als er von den Juden daraus vertrieben und auf denGipfel eines Berges geführt wurde, von dem sie ihnherabstürzen wollten.

»Er kam nach Nazareth, sagt der heilige Lukas,wo er erzogen war, ging nach seiner Gewohnheit amSabbate in die Synagoge und stand auf, um vorzu-lesen.

»Man gab ihm das Buch des Propheten Jsaias.Und da er es aufschlug, fand er die Stelle, wo geschrie-ben steht:

»Der Geist des Herrn ist über mir; denn der Herr

Reise nach Jerusalem. Ii, Bd. 9