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ncn; sie klagen darüber, wie über eine Landplage.Nichts wäre jedoch leichter für sie, als sich von ihr zubefreyen. Das Mittel ist einfach, und so zu sagen, inder Gewalt des Armen sowohl, als in der des Neichen;— es ist Reinlichkeit. Allein Alle treiben in dieser Be-ziehung die Gleichgiltigkcit auf's Aeußerste, und einigeoerbinden mit dieser Sorglosigkeit sogar eine Art vonbeynahe unglaublichem Mitleiden mit dieser Menge vonFeinden, und machen sich wahrhaft ein Gewissen daraus,sie zu tödtcn. »Was machen Sie denn da, mein Bru-der? — Ich schüttle meinen Mantel aus, damit dieInsekten herausfallen, die mir beschwerlich sind. —Aber Sie bedenken nicht! Warum sie nicht tödtcn? —O die armen kleinen Thiere! sie dauern mich!« Unddann beklagen und ärgern sie sich! —
Die Pest ist in Jaffa ausgebrochen; eben so richtetsie in Bethlehem und in Rama große Verheerungenan; sie hat sich auch, obwohl minder heftig, in Jeru-salem gezeigt. Man versichert, daß auch Bayruth nichtverschont sey, und daß die schreckliche Geißel auch dieZnsel Cypern durchziehe. Wir sind damit bedroht.Werden wir ihr entgehen können? Ich ergebe mich inden anbetungswürdigen und heiligen Willen Gottes,welcher schlägt und erhält, wie er es für gut findet.
Nazareth, welches die Einwohner im Vergleich mitden andern Städten des Landes ziemlich gut gebautfinden, ist in der Wirklichkeit nur ein armer und elen-der Flecken. Es hat gcößtentheils nur kleine Häuser,welche auf eine unregelmäßige Weise auf dem AbHange