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O Taube! von der Erde aufgestiegen,
Die deinen Sohn an's Holz des Kreuzes schlug,Wo dein Gesicht in allen seinen IngenDas Merkmal eines ew'gen Schmerzes trug.
Won solchem Schmerz noch ist dein Aug' umflossen,
Das von des Himmels ew'gem Feuer strahlt,Wie sich ans Blumen, die der Thau begossen,Des Mondes sanfter Silbcrschimmcr mahlt.
Du trägst mit unS die Leiden unscrs Lebens,
Von mütterlichem Mitgefühl bewegt;Und Thränen sind und Bitten nie vergebensDem, der vor deinen Thron sie niederlegt.
Von Auserwählten bist du dort umrnngen,
Die danken dir der Seligkeit Gewinn.Und Kronen, die du um ihr Haupt geschlungen,Sie legen Jungfrau» dir zu Füßen hin.
Von Müttern bist du, Göttliche, umgeben,
Die Christi Mutter ihre Kinder weih'n;Und grüne Palmen Märtyrer erheben,Zu dir, die einst geglänzt in ihren Neih'n.