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lässigen, sondern daß sie sich nur kurze Zeit in Palä-stina aufhalten. Die griechischen Bischöfe und die An-gestellten dieser Nation bleiben viele Jahre daselbst; siestehen mit der Einwohnerschaft in häusiger, beynahetaglicher Berührung und erwerben sich auf diese Weiseeine Erfahrung, von der sie einen erfolgreichen Gebrauchzu machen wissen. Nicht so ist es mit den Franzis-kanern. Abgesondert von den Muselmännern stehensie mit ihnen nur in der unerläßlichsten Berührung,und es ist sehr selten, daß sie, die Missionäre ausge-nommen, langer als drey Jahre im heiligen Landebleiben. Die nemlichen Grenzen hat die Amtswürdcdes Pater Guardian. Won diesen drey Jahren verwen-det er wenigstens eines dazu, die Geschäfte kennen zulernen, ein zwcytcs, die in Syrien, Palästina, Egypten,Cypcrn zerstreuten Klöstern zu besuchen, und man darfkaum annehmen, daß er im dritten von den Sorgenfür sein Amt nicht durch die Vorbereitungen zu seinerbevorstehenden Rückkehr in das Waterland abgehaltenwerde, welches er nach so viel Mühe, Gefahr, Werdruß,Plage und Demüthigung natürlich wieder zu sehenwünscht. Wie wäre es möglich, bey solchen Geschäf-ten und bey einem so kurzen Aufenthalte sich zu unter-richten, Einfluß zu gewinnen und mit Erfolg gegenreiche, gewandte und immer anwesende Nebenbuhler zukämpfen, die ohne Unterlaß bemüht sind, sie zu über-vortheilen?
Wenn es mir erlaubt wäre, den Obern der Franzis-kaner in Europa meine Ansicht zu offenbaren, so würde