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Theil 2 (1837)
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tergrabcn durch ihr Benehmen das Christenthum; nurder Türke hat Gewinn davon.

Wenn ich mich auf die Nachrichten berufen darf,welche ich eingezogen habe, so dürfte man glauben, daßdie griechischen Priester in den der Pforte untergebenenLändern ihre AnHanger nöthigen, einmal in ihrem Lebendie Reise nach Palästina zu machen. Mag dicß nunscyn wie immer, so viel ist gewiß, wie ich Ihnen schongeschrieben habe, daß die Zahl der Pilger von beydenNationen, die sich in jedem Jahre nach Jerusalem be-geben, sehr oft gegen 40000 beträgt. Dieß ist so zusagen für ihre Patriarchen und Klöster eine unerschöpf-liche Quelle des Reichthums. Um Ihnen dieses deutlich zumachen, muß ich Ihnen zuerst sagen, daß der Tribut,den ihnen im Durchschnitte jeder Pilger bezahlt, sichmindestens auf sov Piaster beläuft. Es gibt deren,die sogar zehn und zwanzigmal so viel geben. NehmenSie nur an, mein lieber Karl! daß statt 40000, sowohlGriechen als Armenier, die ganze Anzahl nur 8000sey, was gewiß nicht übertrieben ist, und berechnen Siediese, so werden Sie eine Summe von 2 ,400,000 Pia-ster erhalten.*)

Vergleichen Sie nun mit dieser so ansehnlichen Zahlder Armenier und Griechen, mit diesem Gold-Berge,

*) Der Werth des Piasters ist nicht immer derselbe, undhängt sehr oft von dem Willen oder vielmehr von denLaunen des Pascha ab. Wahrend meines Aufent-haltes in Palastina galt er L französische Sons.